Reussegg/Sins

Canela seit Wochen vermisst: Halter setzt 2000 Franken Finderlohn aus

Hündin Canela wird seit dem 24. Februar vermisst.

Hündin Canela wird seit dem 24. Februar vermisst.

Bereits seit dem 24. Februar ist G. Meyers Bulldoggen-Mischlingshündin Canela als vermisst gemeldet. Es war an der Reuss, als sie plötzlich wie vom Erdboden verschluckt war. Doch es gibt Hoffnung: Mehrmals soll der Vierbeiner gesehen worden sein.

Seit bald drei Monaten bangen Canelas’ Besitzer um ihren Liebling. Die Hündin wird seit dem 24. Februar vermisst. Spaziergänger und Autofahrer meldeten immer wieder, Canela gesehen zu haben.

Die Besitzer schafften es jedoch nie rechtzeitig an den mitgeteilten Sichtungsort. Das Einfangen gestaltet sich sehr schwierig, da die Bulldogge als eher scheu und zurückhaltend gilt. Dieser Effekt wird durch die Tatsache verstärkt, dass der Hund bereits seit mehreren Wochen ziellos durch die Gegenden streift.

Leider gut getarnt im Wald

Beim vermissten Tier handelt es sich um eine siebenjährige Bulldoggen-Mischlingshündin. Sie ist noch nicht sterilisiert. Die Fellfarbe ist ein kräftiges Rehbraun mit einem leichten Goldschimmer. Auf der Brust hat sie einen grösseren weissen Fleck, der sich bis zum Hals hinaufzieht.

Was das Wesen betrifft, so gilt sie wie bereits erwähnt als sehr scheu und Menschen gegenüber zurückhaltend. Die Fellfarbe ist ein weiterer Hindernispunkt in Bezug auf die Suche. Sie ist im Wald und auf den Feldern sehr gut an die Umgebung angepasst. «Obwohl Canela einmal nur knapp fünf Meter von uns entfernt im hohen Gras sass, konnte meine Freundin sie nicht finden», sagte der Besitzer G. Meyer.

Ein ärgerlicher Zufall

Das Ganze begann so, wie man es sich als Aussenstehender kaum hätte vorstellen können. Beim gewohnten Spaziergang an der Reuss liess der Besitzer wie gewohnt seine beiden Hunde ans Flussufer hinab, damit sie Wasser trinken konnten. Als er sie wenige Sekunden aus den Augen verlor und sich dann zu ihnen gesellen wollte, fehlte Canela.

Sie war wie vom Erdboden verschluckt, obwohl das Gebiet rund um sie herum weitaus übersichtlich war. Nach kurzer Zeit ging der Besitzer zurück zu seinem Auto, da er vermutete, dass Canela dorthin zurückgelangt sei. Dem war nicht so.

Den später gefundenen Spuren nach, hatte sie sich in Wirklichkeit in einer etwa 50 Meter entfernten Höhle am Flussufer aufgehalten. Immer wieder ärgert sich der Besitzer darüber, dass er nicht drei Minuten länger dort stehen geblieben war, um auf sie zu warten. «Vielleicht hätte ich bloss wenige Minuten länger dort bleiben sollen, damit das Ganze nicht passiert wäre. Das ist ein sehr ärgerlicher Zufall.»

Zum hohen Finderlohn erklärt er: «Canela hat einfach einen so hohen emotionalen Wert für mich. Von klein auf habe ich sie. Sie ist einfach unser Bébé.» Er hofft, dass die Leute wegen des recht hohen Finderlohnes ihre Augen noch mehr offen halten und sich womöglich auch Freiwillige in die Wälder begeben, um Canela zu suchen.

Tipps an die Bevölkerung

Da die Hündin nicht sterilisiert ist, wird sie in etwa zwei bis drei Wochen läufig werden. Der Besitzer rät den Hundebesitzern, bei ihren Rüden vor allem auf das Verhalten draussen zu achten. Möglicherweise wird Canela durch ihre Läufigkeit angelockt. Bei einer Sichtung wird gebeten, sich sofort unter der Nummer 079 513 23 55 zu melden. Weitere nützliche Infos zu bisherigen Sichtungen findet man auf der Facebooksite «Canela vermisst».

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