Freiamt

«Buur on Tour» hat wegen der Coronakrise fünfmal mehr Lieferungen: «Wir haben von allem genug an Lager»

Frische Lebensmittel vom Bauernhof werden mit der Aktion «Buur on Tour» direkt nach Hause geliefert. Symbolbild.

Frische Lebensmittel vom Bauernhof werden mit der Aktion «Buur on Tour» direkt nach Hause geliefert. Symbolbild.

«Buur on Tour» Freiamt bietet nun zweimal wöchentlich Lieferungen an und ruft dringend leere Einkaufstaschen zurück.

Mit «Buur on Tour» kommt Frisches von den Freiämter Bauernhöfen und Produzenten direkt zu den Kunden nach Hause. In Zeiten, wo man wegen des Corona-Virus gerne auf Einkaufszentren verzichtet, ist es verständlich, dass sie mehr Bestellungen haben

Aber gleich so viel mehr ist eine echte Herausforderung: «Normalerweise liefern wir etwa 40 Taschen voller Lebensmittel pro Woche», sagt Ramon Staubli aus Muri, Regionenleiter Freiamt von «Buur on Tour».

«Im Moment sind es rund vier- bis fünfmal so viele.» Damit sie die Lieferungen bewältigen können, gibt es «Buur on Tour» nun zweimal wöchentlich. «So schaffen wir die riesige Nachfrage», sagt Staubli.

«Wir haben von allem genug an Lager»

Ihm ist wichtig, zu betonen: «Wir haben von allem genug an Lager. Es bringt nichts, wenn man viel zu viele Esswaren bestellt und vieles davon im Müll landet.» Ausserdem kann er versichern, dass «Buur on Tour» liefern wird, egal wie es mit dem Corona-Virus weitergeht. «Das hat uns die Post garantiert.»

Um aber auch wie gewohnt die Taschen füllen zu können, sollten diese immer wieder retourniert werden. «Wir haben rund 400 Taschen plus Kühltaschen mit unserem Logo im Umlauf. Aus Rücksicht auf die Umwelt nehmen wir diese immer wieder zurück und füllen sie neu. Jetzt werden sie aber langsam knapp.»

Darum hat «Buur on Tour» Freiamt am vergangenen Freitag einen E-Mail-Aufruf gestartet, um ihren Kundinnen und Kunden mitzuteilen, dass sie die leeren Taschen doch am Abholort zurückgeben oder im Verteilgebiet von «Buur on Tour» Freiamt einfach in den eigenen Briefkasten legen sollen, «die Pöstler sind instruiert und bringen sie uns dann zurück», erklärt Staubli.

«Fast alles hält im Kühlschrank eine Woche»

Bei «Buur on Tour» Freiamt werden derzeit vermehrt länger haltbare Waren wie Kartoffeln bestellt. Auch da betont der Regionenleiter: «Wir haben genug an Lager, und die neuen Kartoffeln sind bereits gepflanzt. Es muss niemand hamstern.»

Dies gelte auch bei allen anderen Waren: «Abgesehen vielleicht vom frischen Salat halten alle unsere Produkte im Kühlschrank gut eine Woche. Darum muss auch niemand Angst haben, nur einmal wöchentlich einzukaufen.» Sogar der regionale Nüsslisalat halte im Kühlschrank eine Woche. «Das ist eben der Vorteil von regionalen, saisonalen Waren, wie wir sie liefern können», ist Ramon Staubli stolz.

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