Villmergen
Büttikerstrasse wird bis im Herbst saniert und ausgebaut

Ab dem nächsten Montag ist die Büttikerstrasse in Villmergen vorübergehend gesperrt. Sie wird saniert und mit einem Gehweg ausgebaut.

Toni Widmer
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Am Montag für einige Zeit gesperrt: Büttikerstrasse in Villmergen.

Am Montag für einige Zeit gesperrt: Büttikerstrasse in Villmergen.

Toni Widmer

Am Montag, 20. April, wird mit dem lange geplanten Ausbau der Büttikerstrasse (Kantonsstrasse K 366) in Villmergen begonnen. Die Arbeiten dauern laut Mitteilung des Departements Bau, Verkehr und Umwelt voraussichtlich bis im Oktober 2015.

Im Rahmen der Sanierung im Abschnitt Knoten Oberdorf-/Hilfikerstrasse bis zur Brücke über den Erusbach wird für die Fussgängersicherheit auf der südwestlichen Seite der Strasse ein Gehweg erstellt, die Fahrbahn auf durchgehend sechs Meter verbreitert und verschiedene Werkleitungen erneuert. Die Büttikerstrasse muss deshalb zwischen der Einmündung an der Hilfikerstrasse bis zur Eckstrasse für den Durchgangsverkehr gesperrt werden. Eine Umleitung ist signalisiert und erfolgt in beiden Fahrtrichtungen über die Eck- und die Schützenhausstrasse.

Das Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) setze alles daran, die Beeinträchtigungen während der Bauzeit möglichst gering zu halten. Für die unvermeidlichen Behinderungen würden die Verkehrsteilnehmenden und die Anwohner um Nachsicht gebeten, schreibt das BVU in seiner Mitteilung.

Beschwerden und Petition

Im Baugesuchsverfahren gab es von Anwohnern mehrere Einsprachen gegen einzelne Bereiche des Projekts. Diese wurden vom Regierungsrat – Bauherr der Sanierung ist der Kanton – alle abgewiesen und auch nicht weitergezogen. Nicht Inhalt der Beschwerden war die grosse alte Blutbuche, die wegen der Sanierung schon vor Monaten gefällt worden ist.

Der über 130 Jahre alte Baum musste weichen, weil der Platz im Bereich der Einfahrt – wo sie stand – zu eng gewesen war. Gegen das Fällen des Baums wehrten sich verschiedene Leute mit einer Bittschrift an den Gemeinderat. Sie verlangten, es sei für die Gestaltung der Einfahrt eine andere Lösung zu suchen. Der Gemeinderat beantwortete die Petition abschlägig und wies darauf hin, dass im Verlauf der Projektplanung andere Varianten geprüft worden seien. Es sei nicht möglich, den Baum stehen zu lassen. In der neuen Überbauung Löwenplatz werde jedoch mit 18 neuen Bäumen Ersatz geschaffen.

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