Sins

Buntes Markttreiben auf der Zollbrücke

Der Broggemärt lockte mit vielfältigem Angebot zahlreiche Besucher an die Kantonsgrenze. Nebst verschiedenen Kleinigkeiten zu Kaufen, wurde auch kulinarisch einiges geboten. Gaukler sorgten für ein paar unterhaltsame Stunden auf dem Markt.

Der traditionelle Broggemärt auf der historischen Zollbrücke zog am Samstag viel kauf- und schaulustiges Volk nach Sins. Der Broggemärt gestaltet sich mit einer Vielzahl kunsthandwerklicher Produkte und hausgemachter Köstlichkeiten nach alten Familienrezepten so bunt und vielseitig wie ein herbstlich gefärbter Laubwald. Und genau wie dieser ist der Markt mittlerweile zum festen Bestandteil des Herbstauftakts im Freiamt und benachbarten Zug geworden.

Lustige Gaukler und der stimmungsvolle Veranstaltungsort auf und um die Zollbrücke ziehen viele Besucher auch aus der Ferne an. Nach dem wettermässig «verschütteten» letztjährigen Anlass war die Sonne am letzten Samstag Veranstaltern und Gästen hold gesinnt.

Handgefertigte Einzelstücke

Es tat gut daran, wer sein Sparschwein schlachtete, bevor er sich auf einen Bummelzug durch die 110 Marktstände begab. Denn es boten sich überaus lohnende Investitionsmöglichkeiten, meist von Hand gefertigte Einzelstücke, die im üblichen Handel kaum zu finden sind. Vor allem ausgefallene Dekorobjekte aus allen möglichen Materialien und Abfallprodukten für Haus und Garten wurden zum Kauf angepriesen: Fantasievolle Figuren aus Ton, Metall, Stein, Holz, Stoff oder gar Konservendosen in erstaunlicher Vielfalt.

Besonders attraktiv gestaltete sich am Broggemärt das Angebot für die weibliche Kundschaft mit schillerndem Schmuck aus Metall oder farbigem Glas, modischen Textilien, Nippes und Blumenarrangements. Die neuste Puppenmode liess die Mädchenherzen höher schlagen, während es für die Jungs an den zahlreichen Spielzeugständen Begehrenswertes im Überfluss gab.

Spezialitäten und Unterhaltung

Nachdem das kauffreudige Jungvolk seine Geschäfte getätigt hatte, bot der Spielbus reichlich Unterhaltung. Derweil frönten die Herren dem Degustieren von exzellenten Wurst- und Käsesorten oder verkürzten sich die unvermeidliche Wartezeit auf ihre weibliche Begleitung mit einem kühlen Bier, einer deftigen Wurst, einem Teller Kürbissuppe aus dem gigantischen Kochtopf oder süssen Herbstgebäcken in einer der zahlreichen Feststuben. Musikanten und Gaukler boten willkommene Abwechslung mit exotischer Musik sowie vielseitigen artistischen Künsten und Clownereien.

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