Rudolfstetten
Bugatti, Maserati und mehr: Grand Prix bot Renngeschichte zum Anfassen

Am 6. GP Mutschellen starteten 300 Fahrer zur Freude des Publikums die Motoren – und fuhren zur Schau auf den Friedlisberg.

Eddy Schambron
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Impressionen vom GP Mutschellen 2016 Bugatti T59 50 B, 1936, Jürg Schiffmann, Aarau.
6 Bilder
American La France, 1915, von Ernst Meier, Muri.
Cockpit Alfa Romeo 6c 2500 SS Corsa.
Impressionen vom GP Mutschellen
Alfa Romeo Giulietta, 1957, Romeo Maspero, Regensdorf.
So nah kommt man selten an so viele historische Fahrzeuge: Rückkehr der Piloten ins Fahrerlager am GP Mutschellen.

Impressionen vom GP Mutschellen 2016 Bugatti T59 50 B, 1936, Jürg Schiffmann, Aarau.

ES

Sonntagmorgen, 8 Uhr: Andreas Gantner, Kilchberg, versucht, sein Condor-Gespann D 50 von 1931 in Gang zu bringen. Beifahrerin Claudia Marbach hilft. Als der Einzylinder schliesslich läuft, gehen alle Gespräche unter. Gantner stellt das Gas ein und ist zufrieden. Daneben bellt die Honda RCB 450 von Erich Bartlomé aus Elsau auf.

Weiter vorne steht Vierrädriges: Riley Brookland, Bugatti, Maserati und viele andere. Im Fahrerlager erleben die Besucherinnen und Besucher des 6. GP Mutschellen Renngeschichte zum Anfassen. 300 Fahrer hatten ihre Zwei-, Drei- und Vierräder angemeldet, um sie in mehreren Schaufahrten auf den Friedlisberg zu fahren. Darunter waren auch einige Fahrerinnen.

«Was man häufig nur noch in Museen sieht, wird auf der übersichtlichen Strecke von Rudolfstetten auf den Friedlisberg bewegt, und das nicht etwa langsam», versprach der Organisator, der Verein Grand Prix Mutschellen.

Motorräder und Rennwagen aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg trafen am GP Mutschellen auf Rennfahrzeuge aus den Achtzigerjahren. Diese grosse Bandbreite machte einmal mehr den Reiz der Veranstaltung aus und lockte ein grosses Publikum an.

Immer mit Vernunft

Bevor es losging mit den verschiedenen Rennfeldern, wurden die Fahrer willkommen geheissen und ermahnt: «Wenn das Auto schneller ist als der Fahrer, wird es gefährlich.» Nicht allein das Verantwortungsbewusstsein war der Grund, weshalb die Fahrer ihre Fahrzeuge mit Vernunft den Berg hinauftrieben. Die Autos und Motorräder sind schlicht zu wertvoll, um zu viel zu riskieren.

Beim nächsten GP, versprechen die Veranstalter, gibt es Preise für diejenigen, die nicht gefärbte braune Haare haben. Das Risiko, sich dafür in Unkosten stürzen zu müssen, ist allerdings gering.

Grau ist unter den Fahrern die dominierende Haarfarbe, wenn überhaupt noch Haar vorhanden ist. Ein Ziel des Anlasses ist es deshalb auch, jüngere Leute für das faszinierende Hobby zu begeistern.

Rund 300 begeisterte Oldtimerbesitzer haben sich am 6. GP Mutschellen beteiligt.
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Rund 300 begeisterte Oldtimerbesitzer haben sich am 6. GP Mutschellen beteiligt.
Rund 300 begeisterte Oldtimerbesitzer haben sich am 6. GP Mutschellen beteiligt.
Rund 300 begeisterte Oldtimerbesitzer haben sich am 6. GP Mutschellen beteiligt.
GP Mutschellen
Rund 300 begeisterte Oldtimerbesitzer haben sich am 6. GP Mutschellen beteiligt.
Rund 300 begeisterte Oldtimerbesitzer haben sich am 6. GP Mutschellen beteiligt.
Rund 300 begeisterte Oldtimerbesitzer haben sich am 6. GP Mutschellen beteiligt.
Rund 300 begeisterte Oldtimerbesitzer haben sich am 6. GP Mutschellen beteiligt.
Rund 300 begeisterte Oldtimerbesitzer haben sich am 6. GP Mutschellen beteiligt.

Rund 300 begeisterte Oldtimerbesitzer haben sich am 6. GP Mutschellen beteiligt.

Eddy Schambron