Villmergen

«Brauerei»-Wirtin: «Hier wird Bier gelebt, und das wollen wir mit unserem Angebot zelebrieren»

Die Wunsch-Wirtin führt ihre Wunschbeiz: Die Erusbacher & Paul AG hat ihre neue Brauerei in Betrieb genommen und ihr Wirtshaus eröffnet. Nicht nur das Bierangebot, sondern auch die Speisekarte ist Speziell.

Hier gibt es nicht nur ein frisches Bier vom Fass, sondern ein knappes Dutzend: das «Erusbacher Urtyp» ebenso wie das «Spezial Hell», das «Schwarzbier»,ein «Weizen», das «Callista» und das «Naturtrüeb», das «India Pale Ale» und das «The 1st brew». Man kann auch «Fünf auf einen Streich» bestellen, oder bloss vier, serviert auf «Rüedis Brett» mit dazu passenden Speisen.

Für jene, die Bier nicht mögen, oder schon genug davon gehabt haben, gibts auch «Hugo» und «Kafi Luz», «Espresso mit Willi» oder einen der legendären Bierbrände, die in Villmergen aus Villmerger Bier hergestellt werden. Und natürlich gibt es auch Getränke ohne Alkohol.

Die Speisekarte ist übersichtlich und speziell: «Kartoffel-Bier-Suppe», «Urdinkel-Chnebel im Brot mit geschmortem Kraut», «Fleischkäse-Semmel», verschiedene Brezen, auch belegt, «ofenfrischer Fleischkäse mit Spiegelei und Krautsalat», «Bratwurst», «Rindshuft-Steak», «Schupfnudel-Pfanne». Und für Kinder «Das mag i jetzt ned» oder «Hett’s öppis anders?». Ebenso wie alkoholfrei gehts auch ohne Fleisch: es gibt – beispielsweise – verschiedene Salate, den «Fleischlos-Schmaus» oder «gebackene Gemüsestreifen».

Erfahrene Wirtin

Den Laden zum Laufen bringen und am Laufen halten soll Angelika Kuschnik, eine Gastronomin mit steirischen Wurzeln und sehr viel Erfahrung. Die Kombination ist vielversprechend. Das «Wirtshaus zur Brauerei» ist Kuschniks Wunschbeiz und sie für die Betreiber die Wunsch-Wirtin: «Wir kennen Angelika schon lange und sind überzeugt, dass unsere Beiz auch dank ihrem Talent und ihrer Leidenschaft für das Metier laufen wird», sagt Otto Sorg.

Sie wolle im Restaurant eine Botschafter-Rolle für die Brauerei wahrnehmen, sagt die Wirtin: «Hier wird Bier gelebt, und das wollen wir auch mit unserem Angebot zelebrieren.» Die Speisen sind so vielfältig und vor allem täglich so frisch wie das Bier, das an der Theke abgezapft werde. Sie und ihr Team hätten viele Ideen, sagt die ausgebildete Bier-Sommeliere, das Angebot werde saisonal wechseln, man wolle die Gäste immer wieder überraschen und sich deren Wünschen anpassen. Vor allem auch im Biergarten, der Ende April zum grossen Einweihungsfest eröffnet werden wird.

Wirtshaus als Aushängeschild

«Rössli» zu, «Ochsen» zu, weitere Beizen in Villmergen und der Region, die mehr schlecht als recht laufen. Ist es nicht etwas gewagt, unter solchen Vorzeichen einen neuen Betrieb zu eröffnen? «Nein», sagt Otto Sorg. «Unser Wirtshaus ist das Aushängeschild unserer neuen Brauerei. Hier wollen wir unsere Produkte im gepflegten Rahmen präsentieren, nach Führungen und bei Events mit unseren Kunden zusammensitzen. Klar haben wir Respekt, die Gäste wollen Qualität und Kontinuität. Doch wir sind sicher, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben.» Offen ist das «Wirtshaus zur Brauerei» ab sofort Dienstag bis Donnerstag von 9 bis 24 Uhr, am Freitag und Samstag bis 1 Uhr und sonntags von 10 bis 22 Uhr.

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