Villmergen

Brand in Asylunterkunft: Schaden von mehreren 100'000 Franken

In einer Asylbewerberunterkunft in Villmergen ist am Montagmorgen um 7.50 Uhr Feuer ausgebrochen. Die Hälfte der Bewohner konnte am Mittag wieder in die Unterkunft zurückkehren. Der Schaden des Brandes beläuft sich auf mehrere 100000 Franken.

Die Personen, die nicht ins Freiämter Asylzentrum zurückkehren konnten, mussten vom Sozialdienst des Kantons Aargau in einer andere kantonale Asylunterkunft untergebracht werden, wie die Aargauer Kantonspolizei mitteilte. Nach dem Brand waren sie vorerst durch Rettungsdiensten betreut worden.

Die beiden Verletzten - ein 19-jähriger aus der Elfenbeinküste und ein 22-jähriger Nigerianer - befinden sich im Spital Muri gebracht. Nicht alle der 40 Bewohner konnten sich selber in Sicherheit bringen. Die Feuerwehr rettete mehrere Personen über die Autodrehleiter.

Brandursache bislang unklar

Der Brand brach nach ersten Erkenntnissen in einer Küche des dreistöckigen Gebäudes aus. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere 100'000 Franken. Die Brandursache ist unklar. Die Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten hat eine Untersuchung eröffnet.

Beim Brand standen neben den Kantons- und Regionalpolizeien die Feuerwehren Rietenberg, Wohlen und Muri im Einsatz. Mehrere Ambulanzen sowie Vertreter des Kantonalen Sozialdienstes, der Gemeindebehörden und der Staatsanwaltschaft waren vor Ort. (rsn/sda)

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Brand in Asylunterkunft Villmergen

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