Wohlen
BMW Isettas, Fulda- und Goggomobils: Die Microcars sind wieder im Freiamt

Seit gestern können in Wohlen 150 Knutschkugeln aus ganz Europa bestaunt werden, das grosse Treffen der Kleinen dauert bis zum Sonntag.

Toni Widmer
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Microcar in Wohlen

Microcar in Wohlen

Toni Widmer
Klein Robin mit Vater Gregor Keller an seinem ersten Microcar-Treffen im Diavolino.

Klein Robin mit Vater Gregor Keller an seinem ersten Microcar-Treffen im Diavolino.

Toni Widmer

Das erste Microcar-Treffen von 1976, damals noch am Hallwilersee, entstand aus einer Bieridee. Bernhard Taeschler, bis heute der OK-Präsident dieser Veranstaltung, hatte sich einen Messerschmitt Kabinenroller gekauft und seine Kollegen mit dem Knutschkugel-Virus angesteckt. Taeschler und seine Freunde sind den kleinen Flitzern treu geblieben und organisieren seither alle vier Jahre zusammen das Microcar-Treffen in Wohlen. Seit gestern läuft die 11. Auflage.
Sonntag am Mutschellen

150 Kleinwagen, überwiegend solche aus der Nachkriegszeit – BMW Isettas, Messerschmitt und Heinkel Kabinenroller, Fulda- und Goggomobils und viele weitere einst bekannte Marken – können im Wohler Bleichiareal sowie auf den Ausfahrten in der Region bestaunt werden. Am Sonntag, 29. April, nimmt die ganze Micro-Karawane geschlossen am GP Mutschellen teil.
An das traditionelle Treffen gekommen ist auch Gregor Keller aus Eschenbach SG, zusammen mit Gattin Isabelle, dem 2-jährigen Robin und Vater Martin Keller.

«Wir sind schon zum vierten Mal an diesem Treffen dabei. Als ich mit meinem Vater zusammen erstmals nach Wohlen kam, war ich noch nicht 18 Jahre alt und durfte keine grossen Autos lenken», lacht er. Weil es von den Diavolino, die von 1984 bis 1987 in Moutier gebaut worden sind, auch solche gibt, für die ein Führerschein der Kategorie F ausreicht, durfte Keller trotzdem mitfahren. Dieses Jahr ist die Familie gleich mit drei Diavolinos vor Ort: eines für Mama, eines für Vater und Sohn und eines für den Opa.

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zvg