Villmergen
Blutbuche musste weichen: Neue Fussgängerführung für mehr Sicherheit

In Villmergen soll die Sicherheit für Passanten verbessert werden. Dazu sind Anpassungen und Sanierungsarbeiten nötig. Eine über hundert Jahre alte Blutbuche, deren Wurzeln beschädigt waren, musste gefällt werden.

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Abschiedsschmerz: Auf dem Stock der gefällten Blutbuche wurden Totenkerzen und Blumen aufgestellt.

Abschiedsschmerz: Auf dem Stock der gefällten Blutbuche wurden Totenkerzen und Blumen aufgestellt.

Dominic Kobelt

Damit Fussgänger und Fussgängerinnen den Passantenweg entlang der Hilfiker-/Oberdorfstrasse (Kantonsstrasse 252) in Villmergen sicher passieren können, wird die Fussgängerführung entsprechend angepasst.

Bis Ende 2014 sollte der neue Fussgängerweg, welcher das Löwen-Areal und die Kantonsstrasse 252 verbindet, fertiggestellt sein. Am letzten Freitag haben die Arbeiten für einen Fussgängerweg durch das Areal beziehungsweise durch die neue Überbauung an der Büttikerstrasse begonnen.

Petition für Blutbuche

Um den neuen Fussgängerstreifen realisieren zu können, ist ein geänderter Einmündungsbereich der K366 in die K252 erforderlich. Dafür musste eine über hundertjährige Blutbuche, deren Wurzeln beschädigt sind, gefällt werden. Der Baum hätte die geplanten Bauarbeiten nicht heil überstanden.

Dieses Vorhaben ging vielen Leuten gegen den Strich. Doch trotz einer Petition mit über 200 Unterschriften wurde der Baum am Freitag gefällt. Die Einsprachefrist gegen das Bauprojekt war beim Einreichen der Petition schon abgelaufen.

Vor der Blutbuche stand ein Wegkreuz, welches vorübergehend entfernt wurde und jetzt restauriert wird.Später soll es nach Absprache mit der kantonalen Denkmalpflege und dem Heimatschutz andernorts an der Strasse aufgestellt werden.

Geplant ist, im März 2015 mit dem Sanieren der Büttikerstrasse (Kantonsstrasse 366) zu beginnen. (AZ)