Hilfikon
Blick hinter die Kulissen des Landschaftstheaters «Mit Chrüüz und Fahne»

Am Samstag geht das Freiämter Landschaftstheater «Mit Chrüüz und Fahne» zum 2. Villmergerkrieg zu Ende. Die az zeigt, was sich jeweils hinter dem Hügel abspielt, während im Vordergrund auf der Freilichtbühne die Hochzeitsgesellschaft tafelt.

Von Pascal Meier (Text und Fotos)
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Landschaftstheater «Mit Chrüüz und Fahne» Blick hinter die Kulissen
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Landschaftstheater «Mit Chrüüz und Fahne»: Blick hinter die Kulissen
Landschaftstheater «Mit Chrüüz und Fahne» Blick hinter die Kulissen
Landschaftstheater «Mit Chrüüz und Fahne» Blick hinter die Kulissen
Landschaftstheater «Mit Chrüüz und Fahne» Blick hinter die Kulissen
Landschaftstheater «Mit Chrüüz und Fahne» Blick hinter die Kulissen
Landschaftstheater «Mit Chrüüz und Fahne» Blick hinter die Kulissen
Landschaftstheater «Mit Chrüüz und Fahne» Blick hinter die Kulissen
Landschaftstheater «Mit Chrüüz und Fahne» Blick hinter die Kulissen
Landschaftstheater «Mit Chrüüz und Fahne» Blick hinter die Kulissen
Landschaftstheater «Mit Chrüüz und Fahne» Blick hinter die Kulissen
Landschaftstheater «Mit Chrüüz und Fahne» Blick hinter die Kulissen
Landschaftstheater «Mit Chrüüz und Fahne» Blick hinter die Kulissen
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Landschaftstheater «Mit Chrüüz und Fahne» Blick hinter die Kulissen
Landschaftstheater «Mit Chrüüz und Fahne» Blick hinter die Kulissen

Landschaftstheater «Mit Chrüüz und Fahne» Blick hinter die Kulissen

Pascal Meier

Die ausladende Senke und der dahinterliegende Hügel des Hilfiker Motocross-Geländes haben schon tausende Besucher in ihren Bann gezogen. Während auf der Freilichtbühne des Theaters «Mit Chrüüz und Fahne» eine Hochzeitsfeier aus den Fugen gerät, tauchen am Hang dahinter Gestalten auf – Soldaten, Priester und Frauen, die um ihre toten Männer trauern. Es ist der 2. Villmergerkrieg von 1712, der die Gegenwart einholt.

Wenn Soldaten mit Gewehr und Speer über die Krete schreiten, ein Fahnenmeer auftaucht und sich am Schluss der Trauerzug mit Pferdegespann in Bewegung setzt, sind dies Teile einer aufwendigen Choreografie. Eine Gruppe des 80-köpfigen Ensembles legt Strohpuppen bereit, die danach von Soldaten vor den Augen der Zuschauer über die Krete geworfen und erstochen werden.

Andere Spieler greifen zu Fahnen, die auf Kommando der Regie auftauchen. Und wenn beim Schlussapplaus der Holzwagen der Gauklergruppe in Vollbrand steht, hat der Feuermann des Ensembles das Streichholz genau zur richtigen Zeit gezückt.

Es ist viel Schweiss, der hinter dem Hügel fliesst, und dies unbemerkt vom Publikum. Ein eigentliches Theater im Theater.