Im vergangenen Jahr stiegen die Kundenausleihungen der Raiffeisenbank Mutschellen-Reppischtal trotz einer anspruchsvollen Konkurrenzsituation auf 449,5 Millionen Franken. Das macht eine Steigerung um 4,6 Prozent aus. Die Kundeneinlagen stiegen um 1,7 Prozent auf 488,6 Millionen Franken. «Aus diesen Ergebnissen resultiert eine erfreuliche Bilanzsumme von 533,4 Millionen Franken», schreibt die Raiffeisenbank im Jahresbericht 2018.

Ebenfalls erfreulich habe sich die Ertragsseite entwickelt. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft beträgt 1,01 Millionen Franken und fällt 7,7 Prozent tiefer aus als im Vorjahr. Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft beträgt 5,3 Millionen Franken und verzeichnet ein Plus von 3,4 Prozent. Durch die problemlose Risikosituation resultieren nach Berücksichtigung der Kostenentwicklung (+12,7 Prozent) ein Geschäftserfolg von 1,93 Millionen Franken und ein Jahresgewinn von 0,55 Millionen Franken.

Das vergangene Jahr sei in vieler Hinsicht anspruchsvoll gewesen, und einige Themen werden die Bank weiterhin beschäftigen. Aktuelle Fragestellungen der Kunden drehen sich um den Eigenmietwert beim Eigenheim oder darum, welche Implikationen die Negativzinsen und zahlreichen politischen Vorstösse auf die Vorsorge haben werden. «Hinzu kommen die sehr stark schwankenden Märkte und der Anlagenotstand, welche es für Anleger besonders schwierig machen, ihre Vermögensentwicklung adäquat zu beurteilen. In all diesen Themen wollen wir ihre Partnerin sein, die sie kompetent und ehrlich berät, ihre Bedürfnisse und Anliegen kennt und diese gesamtheitlich in die individuelle Betrachtung einfliessen lässt», so die Raiffeisenbank. (AZ)

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