Coronavirus

Bifang steuert vorsichtig durch die Pandemie: Im Alterszentrum in Freiamt weiss man einfach um die Gefahr

Alters- und Pflegezentrum Bifang.

Alters- und Pflegezentrum Bifang.

Das Seniorenzentrum hatte Glück. Bisher ist hier niemand gestorben. Vorsichtig bleibt man aber trotzdem und beschäftigt sich derweil lieber mit der Namenssuche für das Restaurant.

Trotz der Coronalockerungen müsse man im Alters- und Pflegezentrum Bifang weiterhin vorsichtig sein und die Hygiene- und Abstandsregeln einhalten, sagte Bifang-Geschäftsführer Marcel Lanz am traditionellen Infoanlass für die Bewohnerinnen und Bewohner. «Das Coronavirus bleibt hoch infektiös», bemerkte er. Bis jetzt seien im Bifang keine Bewohner an den Folgen des Coronavirus gestorben. Ein Glück, das andere Heime nicht gehabt hätten.

Die gewöhnlich auch für Gäste zugängliche Bundesfeier findet im Bifang statt, aber nur als interner Anlass ohne Gäste. Gedanken mache man sich über die Gestaltung des Restaurants. Es solle ansprechender werden. Gleichzeitig suche man einen neuen Namen. «Speisesaal tönt etwas nach Kantine. Das wollen wir nicht mehr.» Die von freiwilligen Mitarbeiterinnen geführte Cafeteria ist inzwischen für die Bewohnerinnen und Bewohner geöffnet worden, noch nicht aber für die Besucher. Wann Gäste ihre Angehörigen in der Cafeteria treffen können, sei noch nicht bekannt, sagte Lanz.

Die diesjährige Bifang-Vereinsversammlung fand wegen des Coronavirus auf schriftlichem Weg statt. Jahresbericht und -rechnung wurden einhellig genehmigt. Als Nachfolger des zurückgetretenen Vorstandsmitgliedes Bernhard Hegi, der sein Amt über 20 Jahre ausübte, wurde der Unternehmer Andrea Duschén gewählt. Hegi wurde zum Ehrenmitglied ernannt.

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