Eine Weihnachtsgeschichte, gespielt von Kindern der reformierten Kirchgemeinde, hatte am letzten Sonntag Premiere und wird an Heiligabend, 24. Dezember, in der reformierten Kirche Muri ein zweites Mal aufgeführt. Die Originalgeschichte «A Christmas Carol» ist eine der bekanntesten Erzählungen von Charles Dickens, der vor rund 150 Jahren gelebt hat. Die Murianer Kinder zeigen eine stark gekürzte, schweizerdeutsche Fassung.

Es herrschte Armut in England, gleichzeitig gab es reiche Leute. Die Erzählung handelt vom Geldverleiher Herrn Kurt, einem griesgrämigen Geizhals, der in einer Nacht Besuch von verschiedenen Geistern erhält.

Der Angestellte Röbi will früher von der Arbeit nach Hause, weil sein Kind krank ist und sich kaum noch auf den Beinen halten kann. Unwirsch und mit Vorbehalten lenkt Herr Kurt ein. Bettelnde Kinder schickt er weg mit der Ausrede: «I ha no z’tue!»

In der Nacht aber erscheint der Geist der zukünftigen Weihnacht, eine düstere Erscheinung, verborgen von einem schwarzen Kapuzenmantel. Nach dieser Begegnung verändert Herr Kurt sein Leben, spendet seinem Angestellten Geld für den Doktor, kauft einen Christbaum für die arme Familie und ist nun bereit, auch für Arme zu spenden.

Im gemeinsam gesungenen Lied «O du fröhliche» findet die die Aufführung ihren Abschluss. Mit einer Zündschnur, die Feuer von Kerze zu Kerze am Weihnachtsbaum bringt, wird schliesslich Licht gemacht. 

Weihnachtsgeschichte 24. Dezember, 16 Uhr, reformierte Kirche Muri