Der Verein für Jugend und Freizeit (VJF) in Wohlen ist längst nicht nur im Freiamt tätig. Im Gegenteil: Der Verein ist derzeit regelrecht auf Expansionskurs. So hat der VJF auch im vergangenen Jahr seine Reichweite und Angebote vergrössert. Im August übernahm der Verein die bestehende Jugendarbeitsstelle «MKM» der Gemeinden Mettmenstetten, Knonau und Maschwanden. Und ebenfalls im August startete der VJF in der Stadt Olten mit dem Jugendwerk Olten, welches neben mobilen Jugendarbeitsaktivitäten mit dem Jugendkulturlokal Garage8 (ehemals Provisorium8) eine Chance bietet, jugendkulturelle Veranstaltungen durchzuführen und Jugendkultur zu fördern. Durch das abgelehnte Budget 2019 der Stadt Olten ist dieses Projekt seit März dieses Jahres jedoch ins Stocken geraten.

Nights Sports war ein Highlight

Somit betreibt der VJF aktuell 20 verschiedene Jugendarbeitsstellen, soziokulturelle Projekte und Integrationsangebote in total 41 Gemeinden in den Kantonen Aargau, Solothurn und Zürich. Zu den Highlights 2018 zählte beispielsweise das Jugendcafé auf dem Dorfplatz in Villmergen, der Start der Night Sports in Muri, die Eröffnung des mobilen Treffs in der OJA Lostorf/Obergösgen oder auch der Gewinn des Alpine Pluralism Awards der Toolbox.

Mit dem Eintritt von Markus Haller und Martin Kuhn in den Vorstand konnte die Wissens- und Erfahrungsbasis im Vorstand nochmals wesentlich verbreitert und vertieft werden, schreibt der Verein in einer Mitteilung. Sie haben sich an der diesjährigen Mitgliederversammlung neben Veronika Schürer, Franz Schmid, Annina Friz, Sämi Meier und Alex Meyer als Präsident, der Wiederwahl gestellt und wurden alle zusammen gewählt. Mit Nadja Koch hat sich ein langjähriges Vorstandsmitglied entschieden, aus zeitlichen Gründen aus dem Vorstand zurückzutreten.