Bremgarten

Beim Christchindli-Märt in Bremgarten werden 100000 Besucher erwartet

Freude herrscht: Die Vorbereitungen für den 16. Christchindli-Märt vom 2. bis zum 5. Dezember sind schon weit gediehen.

Seit einem halben Jahr werden organisatorisch die Fäden für den Christchindli-Märt Bremgarten gezogen, einen der grössten und schönsten Weihnachtsmärkte der Schweiz. Am 24. November beginnt die Umsetzung in Form des Aufbaus.

Glühwein-Hüttchen und Park- und Ride-Häuschen werden dann gezimmert, Tannen in der Altstadt angebracht. 16 grosse Weihnachtsbäume sowie 300 bis 350 kleine Bäumchen sollen das Reussstädtchen zieren. Wie in den Vorjahren werden am viertägigen Grossanlass rund 100 000 Besucher erwartet.

Markt ist nicht lukrativ

Der zum 16. Mal vor der Türe stehende Christchindli-Märt ist aus der Sicht der Veranstalter kein lukrati-ves Geschäft. Die Einwohnergemeinde Bremgarten und der Verein Christchindli-Märt als Organisator geben zusammen 400 000 Franken aus.

Mit rund 220 000 Franken schlagen die Kosten der Einwohnergemeinde zu Buche, wozu Abfallentsorgung, Verkehrsdienst, das Aufstellen der Marktstände oder die nächtliche Überwachung des Geländes und der Marktstände gehören, was 25 000 Franken verschlingt.

Höchster Einnahmeposten sind die Standgebühren der Marktfahrer im Betrag von 170 000 Franken. Bei 180 000 Franken liegen die Fixausgaben des organisierenden Vereins. Weihnachtsbäumchen, Kulturprogramm, Werbung etc. schlagen zu Buche.

4500 Liter Glühwein pro Jahr

Haupteinnahmequelle bildet der Glühweinverkauf. Jedes Jahr werden 4000 bis 4500 Liter verkauft. «Wie stets ist das finanzielle Ziel eine schwarze Null», betonen OK-Chef Hans Huber und Marktchef Walter Friedli. Das schaffe man nicht immer, aber sehr oft.

Möglich machen es jeweils Dutzende Helferinnen und Helfer. Viele arbeiten gratis, einige gegen bescheidene Entlöhnung.
320 Marktfahrer werden vom 2. bis zum 5. Dezember einen Stand betreiben. Wie begehrt ein Bremgarter Weihnachtsmarktstand ist, belegt die Tatsache, dass weitere 300 interessierte Marktfahrer in Bremgarten aus Platzgründen eine Absage erhielten.

Kulturprogramm ist vielfältig

Für jeden Weihnachtsmarkt lassen die Veranstalter eine Glühweintasse mit einem Bremgarter Sujet anfertigen. Diesmal ziert die Hauptfassade des Rathauses - in glühweinroter Farbe - die 16. Tasse.

Nebst zahlreichen Verpflegungsmöglichkeiten, einem Riesenrad und diversen Attraktionen können Besucher ein tolles Kulturprogramm
geniessen. Im Zeughaussaal, in der Märt-Chile (reformierte Kirche) und in Kapuzinerkirche der St.-Josef-Stiftung werden für die Marktbesucher Chorkonzerte, Salonmusik, Panflöten, Trompetenklänge, Harfenmusik und vielerlei mehr geboten.

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