Muri

Begegnung mit Darwin an der neuen Sonderausstellung

Rare Werke, spannende Informationen: Vernissage zur Sonderausstellung Charles Darwin im Museum für medizinhistorische Bücher Muri.

Rare Werke, spannende Informationen: Vernissage zur Sonderausstellung Charles Darwin im Museum für medizinhistorische Bücher Muri.

Werke, Erinnerungen und Zitate im Museum für medizinhistorische Bücher in Muri.

Als 1859 die Erstausgabe von «On the Origin of Species» von Charles Darwin in einer Auflage von 1250 Exemplaren erschien, war sie bereits am ersten Tag ausverkauft. Seit gestern ist eines dieser Exemplare im Museum für medizinhistorische Bücher Muri zu sehen, neben anderen, seltenen Büchern des Wissenschaftlers.

Die neue Sonderausstellung zeigt die im Besitz von Museumsbegründer Franz Käppeli befindlichen Werke erstmals einer breiten Öffentlichkeit. Sie beleuchtet die persönliche Evolution des Wissenschaftlers. «Wir tun dies auch anhand vieler Zitate Darwins», erklärt Beatrice Green-Pedrazzini, Leiterin des Museums.

Veröffentlichungen sind sogar im Original vorhanden

Darwins Evolutionstheorie veränderte das damalige Weltbild grundlegend und machte ihn zu einem der bekanntesten Naturwissenschaftler der Moderne. Die Ausstellung in Muri nähert sich ihm und seinem Leben in verschiedenen Abschnitten – von der Geburt bis zum Studium in Cambridge, das Leben in Cambridge selber, seine Reise auf dem Vermessungsschiff Beagle von Dezember 1831 bis Oktober 1836. Eine Reihe seiner verschiedenen Veröffentlichungen sind im Original vorhanden.

Charles Darwin hatte das Glück, sein Auskommen nicht selber verdienen zu müssen. Allerdings litt er unter einer schlechten Gesundheit, was freilich wieder als Vorteil gesehen werden kann. Der schlechte Gesundheitszustand «hat mich vor Ablenkungen durch Gesellschaften und zerstreuende Unterhaltung bewahrt», stellte er selber fest.

Der Ausstellung im Museum für medizinhistorische Bücher gelingt es, Darwins Evolution als Wissenschaftler den Besucherinnen und Besuchern auf spannende, leicht verständliche Art und Weise zugänglich zu machen. Der Eintritt in das Museum ist kostenlos.

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