Der Verein pflegimuri integriert in den Spielplatz im Klosterhof einen Pavillon, der künftig an die in Muri bestens bekannte «Gelateria beim Kloster» vermietet werden soll. Damit findet die Gelateria in unmittelbarer Nähe zu ihrem bisherigen Standort an der Markstrasse ein neues Geschäftsdomizil und die Pflegi Muri eine sympathische, für alle zugängliche Angebotserweiterung.

Ob es dereinst sogar eine «Pflegi-Glace» geben wird, steht aktuell noch in den Sternen. Dafür zeugen die Bauprofile im ehemaligen Apothekergarten und heutigen Spielplatz im Klosterhof von der Baueingabe des Vereins, der dort einen Pavillon erstellen will. Zu diesem Entscheid fand der Vorstand des Vereins pflegimuri nach der Anfrage von Andreas und Ursula Ulrich. Mit den Inhabern der «Gelateria beim Kloster» ging der Verein pflegimuri einig, dass das Gelateria-Angebot von breitem Interesse ist, sowohl für die Öffentlichkeit von Muri, Besucherinnen und Besucher auf dem Klosterareal als auch für Bewohnerinnen, Bewohner, Mitarbeitende sowie Gäste der Pflegi.

«Die Gelateria auf dem Gelände der Pflegi Muri bedeutet für unsere Institution einen weiteren Schritt der Öffnung und bewirkt eine Arealbelebung. Nicht zuletzt ist es dem Verein pflegimuri ein Anliegen, Hand zu bieten für ein Angebot, das in Muri beliebt ist», hält die Bauherrschaft fest.

Denkmalpflege involviert

In Absprache mit der Denkmalpflege erarbeitete das lokale Architekturbüro Langenegger Architekten eine Holzbaulösung mit Glasfaltwänden. Das lichte Gebäude ist auf eine Ganzjahresnutzung ausgelegt. Der rund 50 Quadratmeter umfassende Pavillon wird auf dem Spielplatzgelände, das im Besitz des Vereins pflegimuri ist, so platziert, dass Spielgeräte, Sitzgelegenheiten und die aktuelle Begrünung grösstenteils erhalten bleiben. Sollte das Baubewilligungsverfahren wie geplant verlaufen, wird die Bauphase auf Frühling 2019 abgeschlossen, beziehungsweise der Pavillon bis dann für die «Gelateria» bezugsbereit sein.