Hermetschwil-Staffeln

Bauern sauer: Hündeler, Fussballer und Autofahrer versauen Wiesen

Luftaufnahme von Hermetschwil. (Foto: Peter Siegrist)

Luftaufnahme von Hermetschwil. (Foto: Peter Siegrist)

In der 1100-Einwohner-Gemeinde Hermtschwil-Staffeln im Freiamt gibt es sieben landwirtschaftliche Bertriebe. Doch rücksichtslose Mitbürger machen diesen Bauern zunehmend das Leben schwer.

Gleich vier Landwirte aus Hermetschwil-Staffeln haben sich in jüngster Vergangenheit beim Gemeinderat des kleinen Dorfes im Reusstal beschwert.

Grund für den Ärger der Bauern sind «einzelne Personen», die die die Wiesen der Landwirte unbefugt betreten, sie als Spielplätze missbrauchen oder gar ihre Autos dort parkieren. Immer häufiger beobachten die Bauern auch Hundehalter, die ihre Vierbeiner auf Landwirtschaftsland versäubern lassen.

Immer weniger Respekt

Das Phänomen, dass die Bevölkerung immer weinger Respekt vor dem Eigentum der Landwirte zeige, sei zwar nicht neu, sagt der Gemeindeschreiber von Hermetschwill-Staffeln, Beat Deubelbeiss.  «Aber die ganze Sache hat sich in den letzten Jahren deutlich verschlechtert.»

Problematisch ist für die Landwirte vor allem, dass ihr Vieh durch Hundekot verschmutzes Gras nicht mehr isst oder davon krank wird. Und zertretenes oder durch Autos plattgewalztes Gras kann schon gar nicht mehr geerntet werden.

Wer die Leute sind, welche den Landwirten mit ihrem rücksichtslosen Verhalten das Leben schwer machen, kann Gemeindeschreiber Deubelbeiss nicht sagen. Er hält aber fest: «Wenn wir einen Übeltäter erwischen, dann wird er gebüsst.» (bau)

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