Zufikon
Bars, Bühnen und Beizen: Das «Zufikerfäscht» zügelt und wird noch grösser

Sieben Jahre nach dem letzten Zufikerfäscht mit 35000 Besuchern bauen die Vereine 2014 ihre Bars, Bühnen und Beizen auf Feldern zwischen Algier und Emaus. Valentin Brunner und Theo Hauser stehen dem Organisationskomitee als Co-Präsidenten vor.

Robert Benz
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Noch ist es einfach ein Feld, doch nächsten Sommer bieten hier zwei Bühnen, ein Piratenschiff, eine Wunderwelt und eine Wasserwelt die Kulisse für die dritte Ausgabe des Zufikerfäschts. Das verkünden die OK-Co-Präsidenten, Valentin Brunner (links) und Theo Hauser, vor der Zufiker Allmend im Emausgebiet.

Noch ist es einfach ein Feld, doch nächsten Sommer bieten hier zwei Bühnen, ein Piratenschiff, eine Wunderwelt und eine Wasserwelt die Kulisse für die dritte Ausgabe des Zufikerfäschts. Das verkünden die OK-Co-Präsidenten, Valentin Brunner (links) und Theo Hauser, vor der Zufiker Allmend im Emausgebiet.

Die Landverträge sind unterzeichnet, das Grobkonzept steht. Nach sieben Jahren Pause findet 2014 über Fronleichnam wieder ein fünftägiges Zufikerfäscht statt. 2007 lockte das Dorffest 35 000 Besucher nach Zufikon, laut dem OK soll der Anlass weiter wachsen und zum regionalen Fest aufsteigen. Die Möglichkeiten dafür sind gegeben: Der Festplatz wird vom Dorfzentrum ins Emausgebiet verlegt und umfasst rund 500 Hektaren.

«Die Idee, das Fest im Emausgebiet abzuhalten, ging von uns aus», erklärt Co-Präsident Theo Hauser. Einige Vereine hätten sich anfangs dagegen gewehrt, doch nach einer gemeinsamen Begehung sei der Standort mittlerweile breit akzeptiert. «Alle ziehen an einem Strang», so Hauser. Geplant sind zwei auseinanderliegende Festplätze mit je einer grossen Bühne. Der eine Festplatz wird als Wunderwelt, der andere als Wasserwelt gestaltet.

Wer sich ans letzte Zufikerfäscht mit den Themenbereichen «Wildwest» und «Schwiiz puur» erinnert, weiss, zu welchen baulichen und gestalterischen Leistungen die Zufiker fähig sind. Damit der freiwillige Einsatz auch bei der nächsten Ausgabe voll zur Geltung kommt, hat das OK das Grafikatelier Küttel beauftragt, gleich beide Festplatz-Fassaden zu gestalten.

«Zusätzlich zur Fassade werden ein bis zwei Schiffe gebaut, die so gross sind, dass darauf je eine Beiz Platz hat», sagt Co-Präsident Valentin Brunner. Ausserdem soll die Wasserwelt ein ansehnliches Wasserspiel mit Fontänen erhalten. Und weiter: Leuchttürme? Wasserschlösser? Seeungeheuer? «Was wir genau machen, wissen wir noch nicht im Detail. Die Themenbereiche lassen uns alle Möglichkeiten offen», so Brunner.

Der vielleicht wichtigste Bestandteil des Zufikerfäschts sind die Essbeizen und Bars der Dorfvereine hinter der schmucken Fassade. Mindestens zwölf solcher Beizen sollen entstehen. Am Wochenende rechnen Hauser und Brunner mit insgesamt 20 000 Personen. Um dem erwarteten Besucheransturm gerecht werden zu können, wollen die Organisatoren weitere Vereine aus der Region einladen, eine Beiz zu führen und sich am Anlass zu beteiligen.

Neben Musik-, Feuer-, Tanz- und Comedy-Shows sind weitere Zusatzevents angekündigt. Geplant ist eine Kunstflugshow mit Modellhelikoptern und ein Überflug von Pilatus-Portern. Ein Oldtimer-Club wird am Zufikerfäscht seine Fahrzeuge präsentieren. Auch ein Lunapark wird es geben, nur die Grösse steht noch nicht fest. «Grandios wäre natürlich, wenn die Patrouille Suisse vorbeifliegen würde», sagt Hauser, «wir versuchen, das in die Wege zu leiten».

Traditionellerweise finden am Zufikerfäscht auch lokale Anlässe statt, nächstes Jahr unter anderem das Jugendfest, die Jungbürgerfeier, der Seniorenausflug und der Waldumgang der Ortsbürger. Das Patronat des Zufikerfäschts hat die Gemeinde Zufikon übernommen.

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