Club Subway
Bald rockt es unter dem Bremgarter Postplatz

Der Club Subway hat im Juli seine Tore geschlossen, ab heute gibt es am Postplatz einen neuen Club mit dem Namen «Rockbunker».

Dominic Kobelt
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Das Rockbunker-Team (von links): Stefan Wirz, Marina Dobler, Kumar Muniyandi und Noah Gsell.lukas Schumacher

Das Rockbunker-Team (von links): Stefan Wirz, Marina Dobler, Kumar Muniyandi und Noah Gsell.lukas Schumacher

Rockbunker. So wird der neue Club heissen, der heute Freitag, 24. Oktober in Bremgarten eröffnet wird. Da, wo früher das Subway war, am Postplatz. Der Name ist Programm: Rock, Punkrock, Rockabilly, Metal, Deutschrock, kurzum alles, was des Rockers Blut in Wallung bringt, wird im neuen Club zu hören sein.

Eigenes Musiklabel

«Besonders wichtig ist uns die Förderung von Newcomer-Bands. Wir möchten etwa zwei Mal pro Monat ein Konzert organisieren», sagt Stefan Wirz. Er möchte zusammen mit Marina Dobler, Noah Gsell und Kumar Muniyandi, der bereits das Subway geleitet hat, neue Akzente im Bremgarter Nachtleben setzen. «Wir haben viel vor. Es wird ein Töggeliturnier, regelmässige Jamsessions und Guitar-Hero-Sessions geben – und wir werden die kantonalen Meisterschaften im Luftgitarre-Spielen durchführen.»

Dem Team vom Rockbunker ist es ernst mit der Nachwuchsförderung. So gibt es bereits ein eigenes Musik-Label, es heisst proud’n’loud. Unter diesem Label organisieren Wirz und Dobler übrigens auch das Deafening-Festival im Casino Bremgarten. Ob es gelingt, die Rocker in ihren Bunker zu locken, wird sich zeigen.

Die Voraussetzungen dafür sind gegeben: Der Bereich vor dem DJ-Pult wurde auf eine Ebene gesenkt, sodass jetzt eine Bühne Platz hat. Die Bar wurde neu platziert, und es hat einen Bereich mit Tischfussballkästen. Der neue Anstrich und die Renovation der Lüftung sorgen für ein angenehmes Klima und eine freundlichere Atmosphäre. Und wie sieht es mit dem Getränkeangebot aus? «Das wird sich ungefähr im gleichen Rahmen bewegen wie im Subway, preislich werden wir jedoch eher etwas günstiger sein», sagt Muniyandi.

Lange Öffnungszeiten

«Wir hoffen, dass wir in unserem Lokal ein Spezialbier anbieten können, nämlich das norwegische Arctic Beer», ergänzt Stefan Wirz. Er habe das Bier in den Ferien vor Ort probiert und würde es nun gerne in die Schweiz importieren. Der grosse Vorteil der Location ist, dass sie länger geöffnet haben darf als die Bars in der Altstadt. Mittwoch und Donnerstag wird jeweils von 18.00 bis 02.00 Uhr geöffnet sein und am Freitag und Samstag sogar bis um 04.00 Uhr. Der Rockbunker soll möglichst alle Altersgruppen ansprechen, am Wochenende ist der Zutritt aber erst für Jugendliche ab 16 Jahren möglich.

Umbau brauchte
viel Zeit

Seit August wird umgebaut – eigentlich wäre die Neueröffnung bereits im September geplant gewesen. «Die Umbauarbeiten, so zum Beispiel die Arbeiten am Fundament, haben viel mehr Zeit in Anspruch genommen, als gedacht», erklärt Wirz. Der Umbau ist überhaupt nur möglich, weil viele Freunde das Team des Rockbunkers ehrenamtlich unterstützen. «Wir freuen uns, wenn wir endlich mit den Helfern anstossen können, und schauen der Eröffnung zuversichtlich entgegen», sagt Wirz.