Muri

Bahnhofareal soll 140 Wohneinheiten erhalten

Das Bahnhofquartier soll weitere attraktive Wohnungen bieten. ES

Das Bahnhofquartier soll weitere attraktive Wohnungen bieten. ES

Die neu gegründete Entwicklungsgesellschaft Bahnhofquartier würde Liegenschaften von der Gemeinde übernehmen. Dort sollen 140 Wohneinheiten entstehen.

Bei der Planung für das Bahnhofsareal Muri geht es vorwärts: Ein Schweizer Investor für die Finanzierung der Gesamtüberbauung «Zentrum Bahnhof» steht bereit, die hauptsächlichsten Liegenschaften sind im Besitz der Gemeinde, erste Gespräche mit den privaten Grundeigentümern über die Einbindung in das Projekt Zentrum Bahnhof sind in den kommenden Wochen vorgesehen. Der Name des Investors bleibt noch ungenannt. «Er wird nach der Rechtskraft des Gestaltungsplans bekannt gegeben», sagt Gemeindeammann Josef Etterlin. Entstehen sollen im Bahnhofareal rund 140 Wohneinheiten.

Gesellschaft gegründet

Drei Interessenten für die Realisierung eines Gesamtprojektes mit Gestaltungsplan im Bahnhofquartier erhielten Ende November Gelegenheit, dem Gemeinderat Muri ihre Projektideen in einer Präsentation vorzustellen. Nach Auswertung aller Unterlagen beschloss der Gemeinderat im Februar, die Eicher Generalunternehmung AG, Regensdorf, mit der Weiterentwicklung des Projektes zu beauftragen.

Im April wurde mit der inzwischen gegründeten Entwicklungsgesellschaft Bahnhofquartier Muri eine Absichtserklärung unterzeichnet, worin alle wichtigen Details der weiteren Planung enthalten sind. Der Entwicklungsgesellschaft Bahnhofquartier Muri gehören neben der Eicher Generalunternehmung AG das Architekturbüro De Biasio + Scherrer Architekten, Zürich, und für die spätere Vermietung Die Liegenschafter AG in Brüttisellen an.

Liegenschaft Bizzotto gekauft

Drei Liegenschaften – nämlich die Villa Wild, die Liegenschaft Wipf, das Ammannhaus – gehören schon seit einiger Zeit der Gemeinde Muri. Im Februar konnte der Gemeinderat auch die zum Verkauf stehende Liegenschaft Bizzotto erwerben. Die Entwicklungsgesellschaft wird die Liegenschaft zum gegebenen Zeitpunkt zum von der Gemeinde bezahlten Kaufpreis übernehmen.

Ebenfalls dann wird der Gemeindeversammlung der Verkauf der vier der Einwohnergemeinde Muri gehörenden Liegenschaften im Bahnhofquartier als separates Geschäft unterbreitet. Angestrebt wird mit der laufenden Teilrevision und auch im Gestaltungsplan Bahnhofareal der Erhalt der Liegenschaft Ammannhaus und des unter Substanzschutz stehenden ehemaligen Martinoli-Haus.

Vier private Grundeigentümer

Im ganzen Areal sind vier Liegenschaften im privaten Besitz (Egenter, Bütler, Müller, Weber). Mit diesen Grundeigentümern sollen in den nächsten Wochen Gespräche geführt werden mit dem Ziel, sie in das Projekt Zentrum Bahnhof einzubinden und den Erwerb ihrer Liegenschaften durch die Entwicklungsgesellschaft in die Wege zu leiten. Die vom Gemeinderat eingesetzte Arbeitsgruppe mit Vertretern aus der Fachkommission Bau und Planung, der Bauverwaltung, der Entwicklungsgesellschaft und dem Gemeinderat tagt diese Woche das erste Mal.

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