Wohlen
az-Büro Wohlen: Wortkünstler bei der Zeitungsmacherin

Das neue az-Büro wurde gestern mit vielen Gästen und zwei jungen Slam-Poeten eröffnet. Kleiner Star der Eröffnung war Patrick Züst (14), der sein az-Gedicht präsentierte.

Fabian Hägler
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Eröffnung des az-Büros Wohlen
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Eröffnung des az-Büros Wohlen Das neue az-Büro macht Freude: Gemeindeammann Walter Dubler, Kirchenpflegepräsident Kurt Notter, Kulturpreisträger Rafael Häfliger und az-Medien-Geschäftsführer Christoph Marty in bester Stimmung.
Eröffnung des az-Büros Wohlen Patrick Züst (14) war mit seinem az-Gedicht der kleines Star der Eröffnung des Büros von Andrea Weibel.
Eröffnung des az-Büros Wohlen Markus Müller sorgte auch bei den SP-Nationalratskandidaten Thomas Leitch (zweiter von links) und Flurin Burkard (vierter von links) für Heiterkeit.
Eröffnung des az-Büros Wohlen Werner De Schepper feierte mit den Gästen in Wohlen.

Eröffnung des az-Büros Wohlen

Seit kurzem sitzt az-Redaktorin Andrea Weibel in ihrem neuen Büro am Kirchenrain 2 in Wohlen. Dort arbeitet sie täglich mit und an der Sprache, schreibt Artikel, verfasst Kommentare, redigiert Meldungen, führt Interviews und feilt immer wieder an ihren Texten. Passend zu dieser «Spracharbeit» war der Auftritt von zwei Poetry-Slam-Künstlern bei der Eröffnung des neuen az-Büros.

Markus Müller (27) aus Wohlen und Patrick Züst (14) aus Villmergen hatten ihre Texte eigens für diesen Anlass geschrieben. Züst traf mit seinem Gedicht zur az Aargauer Zeitung (siehe unten rechts) den Geschmack des Publikums bestens. Etwas später brachte Müller die Besucher aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Kirche zum Schmunzeln und Nachdenken.

«az will nahe zu den Menschen»

Zuvor hatte az-Chefredaktor Christian Dorer die regionale Strategie der Zeitung erläutert. «Wir konzentrieren die ganze Produktion im Newsroom in Aarau, eröffnen aber sechs neue Reporterbüros im ganzen Kanton.» Dorer ist überzeugt, dass die Journalisten, die über die Regionen berichten, möglichst nahe bei den Menschen sein müssen.

Das ist Andrea Weibel, ihr neues Büro liegt sehr zentral. «Wir haben einen Superstandort gefunden, hier können die Leute ein und aus gehen, und ausserdem trifft Schreibkunst auf Steinkunst», betonte Werner De Schepper, Leiter Aargau und Regionen bei der az. Er spielte damit auf die Werke von Bildhauer Rafael Häfliger an, in dessen Ausstellungsräumen sich das az-Büro befindet.

Kulturpreisträger baute Tisch

Häfliger, der kürzlich mit dem Kulturpreis der Gemeinde Wohlen ausgezeichnet worden war, freute sich über die unkomplizierte Lösung, die man mit der Gemeinde als Vermiterin sowie der az als neuer Nebenmieterin gefunden habe. «Rafi», wie er von allen genannt wird, packte bei der Büroeinrichtung selber mit an und baute für az-Redaktorin Andrea Weibel einen speziellen Tisch.

Die besten Wünsche des Gemeinderats überbrachte Ammann Walter Dubler. «Hier herrscht ein sehr spezielles Ambiente, das Büro ist irrsinnig schön eingerichtet, und ich wünsche Frau Weibel, dass sie sich hier im Herzen von Wohlen wohl fühlt.»

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