Villmergen

Autoinsassen flüchten nach Selbstunfall – die Polizei ermittelt einen Mann

Nach einem Selbstunfall in Villmergen verschwanden die Insassen des Unfallautos, bevor die erste Polizeipatrouille eintraf. Die Ermittlungen führten zu einem 33-jähriger Schweizer, der am gleichen Vormittag angehalten werden konnte.

Am Donnerstag (Berchtoldstag), um 9.50 Uhr, kam ein Auto auf der Unterdorfstrasse ab und prallte anschliessend gegen einen Kandelaber, wie die Kantonspolizei Aargau in einer Mitteilung schreibt. Eine Anwohnerin meldete den Unfall via Notrufnummer 117.

Bevor die erste Polizeipatrouille, nach weniger als zehn Minuten, am Einsatzort war, fehlte von den Insassen jede Spur. Zwei Personen ergriffen zu Fuss die Flucht und verschwanden. Mehrere Patrouillen der Kantons- und Regionalpolizei sowie ein Diensthund der Regionalpolizei Muri kamen zum Einsatz.

Nach 60 Minuten gelang es, einen 33-jährigen Mann in Villmergen bei einer Gärtnerei aufzuspüren und anzuhalten. Zudem konnte die Polizei den Fahrzeugschlüssel vorfinden. Die zweite Person konnte bislang nicht angehalten werden. 

Der 33-jährige Schweizer aus dem Bezirk Lenzburg, der das Fahrzeug in angetrunkenem Zustand gelenkt haben dürfte, wurde vorübergehend festgenommen. Die Ermittlungen zur Klärung des Sachverhalts wurden aufgenommen.

Die Kantonspolizei nahm ihm den Führerausweis zu Handen der Entzugsbehörde ab. Die Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten hat eine Untersuchung eröffnet. Das Unfallauto wurde vorübergehend sichergestellt.

Die aktuellen Polizeibilder vom Januar

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