Niederwil
Ausgesetzt und fast verdurstet – der kleine Diego hatte riesiges Glück

Unbekannte setzten einen Welpen in einem hohlen Baumstumpf aus. Doch der kleine Hund hatte Glück: Ein Wildhüter fand ihn im Waldstück in Niederwil. Nun wird er im Tierheim in Untersiggenthal aufgepäppelt.

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Eigentlich war der Wildhüter auf der Suche nach einem verletzten Reh, doch sein Hund fand etwas anderes im Waldstück in Niederwil: Klein Diego, gefangen in einem hohlen Baumstumpf. Der Welpe hatte riesiges Glück, dass ihn der Wildhüter fand, sonst wäre er verdurstet und verhungert.

Nun wird der 10 bis 12 Wochen alte Hund im Tierheim Untersiggenthal aufgepäppelt, wie Tele M1 berichtet. Isabelle Zing, die stellvertretende Leiterin: «Wir haben ihn in Wolldecken zugedeckt und mit Bettflaschen gewärmt, so dass er mit seiner Unterkühlung klar kommt.»

Tierschutz-Präsidentin: «Zeugen sollen sich bei der Polizei melden»

Der Aargauische Tierschutzverein ist sich sicher, dass der Welpe im Baumstumpf ausgesetzt wurde. Alleine wäre er niemals hineingelangt. Die Präsidentin des Aargauischer Tierschutzverins ist entsetzt, über die herzlose Tat. «Es ist unglaublich», sagt Astrid Becker gegenüber Tele M1.

«Es gibt so viele Möglichkeiten, wo man einen Hund abgeben kann, wenn es nicht geht. Aber dass man einen kleinen Hund eifach in einen Baumstumpf drückt und dann hofft, dass ihn niemand findet oder dass ihn vielleicht jemand findet, ist unglaublich. Wir haben Mühe diese Tat verschaffen.» Astrid Becker bittet um Hilfe: «Wem etwas aufgefallen ist, soll sich bei der Polizei Bremgarten melden.»

So fand der Wildhüter den kleinen Diego

So fand der Wildhüter den kleinen Diego

Tele M1

Klein Diego hat sein Erlebnis erstaunlich gut verdaut. Nur eine Verletzung an der Hüfte macht ihm zu schaffen. Diego ist bereits wieder zutraulich, verspielt und isst wie ein grosser. Nur wenn er alleine gelassen wird, fängt er an zu winseln. (fvo)

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