Oberrüti

Aufsichtsbeschwerde gegen Gemeinderat Oberrüti ist vom Tisch

Weil der Gemeinderat Oberrüti das Verfahren für eine Teilrevision der Bau- und Nutzungsordnung eingeleitet hat, wurde die Aufsichtsbeschwerde gegen ihn zurückgezogen. ES

Weil der Gemeinderat Oberrüti das Verfahren für eine Teilrevision der Bau- und Nutzungsordnung eingeleitet hat, wurde die Aufsichtsbeschwerde gegen ihn zurückgezogen. ES

Weil der Gemeinderat eine Teilrevision der Bau- und Nutzungsordnung an die Hand genommen hat, haben die Initianten die hängige Aufsichtsbeschwerde gegen ihn zurückgezogen.

Überraschende Wende in Oberrüti: Die Initianten Jacqueline Strebel, Pius Bensegger, Toni Leu und Urban Stutz haben ihre Aufsichtsbeschwerde gegen den Gemeinderat zurückgezogen.

«Wir freuen uns, dass der Gemeinderat von seiner bis zur letzten Gemeindeversammlung stets vertretenen Haltung, die umstrittene Änderung der Bau- und Nutzungsordnung (BNO) erst im Rahmen einer späteren Gesamtrevision zu behandeln, abgekommen ist und deren Umsetzung nun in unserem Sinne an die Hand genommen hat», halten sie im «Anzeiger für das Oberfreiamt» und auf der Website www.5647.ch fest.

Weg freimachen

Nachdem der Gemeinderat das Verfahren um Teilrevision der BNO eingeleitet habe und somit gewillt sei, den am 11. Mai demokratisch gefassten Beschluss umzusetzen, sei ihr Hauptanliegen erfüllt, halten die Initianten weiter fest.

Mit dem Rückzug der Beschwerde «wollen wir es dem Gemeinderat und auch uns ermöglichen, die Kräfte auf das künftig Wesentliche, nämlich die raschest mögliche Durchführung der BNO-Änderung, zu konzentrieren.»

Offensichtlich sei, «das es des Druckes unserer Aufsichtsbeschwerde bedurfte, dass der Gemeinderat zu dieser Überzeugung und Handlungsweise gelangte.»

Gemeindeammann überrascht

«Ich habe es eben auch aus dem Lokalblatt erfahren«, erklärte Gemeindeammann Thomas Isler gegenüber der Aargauer Zeitung. Offiziell habe der Gemeinderat noch keine Kenntnis vom Rückzug der Aufsichtsbeschwerde.

Einerseits begrüsse er den Schritt der Initianten, erklärt Isler, andererseits «erhalten wir jetzt möglicherweise nie eine Stellungnahme des Kantons zu dieser Sache.»

Nicht betroffen vom Rückzug der Aufsichtsbeschwerde ist die hängige Beschwerde gegen die Baubewilligung für einen Werkhof mit Betonwerk der Vanoli AG.

«Das sind zwei völlig unabhängige Verfahren», macht auch Isler klar.

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