Bremgarten
Aufrichtefeier nach Feuersbrunst vor zwei Jahren

Das neue Forsthaus der Ortsbürgergemeinde wird grösser als das alte, das im Sommer 2010 niederbrannte. Es kostet alles in allem 1,2 Millionen Franken und ist Anfang Dezember benützbar.

Lukas Schumacher
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Architekten, Holzbauleute und Bauherrenvertreter vor dem Neubau.

Architekten, Holzbauleute und Bauherrenvertreter vor dem Neubau.

sl

Bei einer Brandserie im Raum Bremgarten/Hermetschwil sind im Sommer 2010 drei ältere Kleingebäude, zwei Fahrzeuge sowie das stattliche Forsthaus der Ortsbürgergemeinde Bremgarten zerstört worden. Ein halbes Dutzend Mal, stets am Wochenende, hatte der Feuerteufel zugeschlagen. Er konnte nicht gefasst werden. Im Frühling 2011 beseitigten Angehörige der Zivilschutzorganisation Mittleres Reusstal die verkohlten Überreste des Forsthauses.

In der Nacht vom 7. auf den 8. August 2010 brannte das Forsthaus lichterloh.

In der Nacht vom 7. auf den 8. August 2010 brannte das Forsthaus lichterloh.

Archiv/SOM

Anfang Dezember benütztbar

Das neue Bremgarter Forsthaus wird grösser ausfallen als das alte. Statt auf 170 Quadratmeter bringt es der Neubau auf eine Gesamtfläche von 220 Quadratmeter. 90 Sitzplätze wird das neue Gebäude aufweisen, das am alten Standort im Waldgebiet «Cholmoos» errichtet wird. Im Gegensatz zum alten Forsthaus wird das neue nicht mit Öl beheizt, sondern mittels einer Wärmepumpe. Anfang Dezember können im Neugebäude erste Versammlungen und Feste stattfinden.

Versicherungen zahlten 730 000 Fr.

Alles in allem, samt Ausstattung und Einrichtung, kostet das neue Gebäude 1,2 Millionen Franken. Total rund 730 000 Franken haben die Gebäudeversicherung und die Mobiliarversicherung nach dem Brandfall ins Reussstädtchen überwiesen, sodass der Ortsbürgergemeinde Bremgarten Restkosten von weniger als 500 000 Franken bleiben. Das formschöne neue Bremgarter Forsthaus wird mit zwei Brandmeldeanlagen ausgestattet. Die eine Anlage wird am Gebäude installiert, die andere im Innern.

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