Ein kurzweiliger Tag für die ganze Bevölkerung soll es werden am nächsten Samstag, 19. Mai, im Regionalen Alters- und Pflegeheim Eichireben in Sarmenstorf. «Alt und Neu sind vereint – Jung und Alt freut’s» heisst das Motto am Tag der offenen Tür von 10 bis 17 Uhr.

Grund für das gemütliche Fest mit Musik und kulinarischen Köstlichkeiten ist der Abschluss des Um- und Ausbaus. «Wir wollen der Bevölkerung zeigen, was wir in den vergangenen Monaten alles gemacht und in welche Verbesserungen wir investiert haben. Von aussen sieht man ja nicht allzu viel. Auf den geführten Rundgängen können sich jetzt alle Interessierten davon überzeugen, dass wir die bewilligten Millionen gut angelegt haben», sagt Heimleiter Reto Köchli.

Rund sechs Millionen Franken hat sich der Altersheimverein den Erhalt und Ausbau der Infrastruktur kosten lassen. Das Vorhaben stemmt er finanziell aus eigener Kraft, ohne fremde Hilfe. Realisiert worden sind ein neuer, unterkellerter Küchentrakt, ein neuer Speisesaal und zwei neue Aufenthaltsräume mit Balkonen.

Weiter gab es verschiedene Anpassungen in den Pensionszimmern, der Eingangs- und Empfangsbereich wurde umgestaltet und mit einem neuen Büro für die Administration ausgestattet, und auch die ganze Lüftung des grossen Gebäudes wurde saniert und auf den technisch aktuellsten Stand gebracht.

Neues Konzept bewährt sich

Im Laufe des Umbaus musste man dann auch zusätzlichen Brandschutzauflagen gerecht werden und ein paar unvorhergesehene Sanierungen, unter anderem im Bereich der Hauselektrik, vornehmen. «Der Um- und Ausbau ist etwas teurer geworden als geplant, dafür ist unser Heim jetzt auf einem modernen Stand und fit für die Zukunft», sagt der Heimleiter.

Das neue Konzept bewährt sich: «Unsere Bewohnerinnen und Bewohner haben jetzt im Speisesaal mehr Bewegungsfreiheit. Das ist wichtig, weil ja immer mehr von ihnen mit Rollatoren unterwegs sind. Weiter haben wir neu ein separates Esszimmer für Patienten, die auf 1:1-Pflege angewiesen sind, mehr Platz für Aktivitäten wie Turnen und Basteln sowie einen Raum, der für die Physiotherapie eingerichtet ist», erklärt Reto Köchli.

Im Aussenbereich ist die Anlieferung verbessert und sind die Spazierwege neu gestaltet worden, was den Komfort und die Sicherheit für die betagten Bewohner erhöht. Die neue Küche eröffnet neue Perspektiven: Seit März werden die Speisen für den Spitex-Mahlzeitendienst hier gekocht.

Im Januar hat das Heim Eichireben übrigens das periodische Audit des Departements Gesundheit und Soziales bestanden – ein Zeichen dafür, dass hier nicht nur die Infrastruktur stimmt, sondern auch die Pflege und Betreuung. Weitere Infos: www.eichireben.ch.