Wohlen

Auch im zweiten Wahlgang treten fünf Kandidaten an

Beim zweiten Wahlgang am 27. Januar entscheidet sich, wer als Gemeinderat ins Wohler Gemeindehaus einzieht.

Beim zweiten Wahlgang am 27. Januar entscheidet sich, wer als Gemeinderat ins Wohler Gemeindehaus einzieht.

Ein neuer SP-Vertreter, ein Parteiloser, der verzichtet, dazu vier Kandidaten, die nochmals antreten: So präsentiert sich die Ausgangslage für die Wohler Gemeinderatswahl. Gewählt wird der Nachfolger des verstorbenen Toni Schürmann am 27. Januar.

Oft reduziert sich die Zahl der Kandidaten im Hinblick auf einen zweiten Wahlgang – nicht so in Wohlen. Für die Ausmarchung um den freien Sitz im Gemeinderat, die am 27. Januar stattfindet, haben sich fünf Kandidaten angemeldet. Damit ist das Feld der Bewerber gleich gross wie im ersten Wahlgang am 25. November.

Geändert hat sich allerdings die Besetzung des Kandidatenfeldes. Neu tritt im zweiten Wahlgang Arsène Perroud (SP) an. Perroud ist Ortsparteipräsident, ehemaliger Einwohnerratspräsident und Ersatzkandidat auf der Grossratsliste der SP Bezirk Bremgarten. Bei den Grossratswahlen holte der 35-jährige Geschäftsführer des Vereins für Jugend und Freizeit in Wohlen 1144 Stimmen. Zugunsten von Perroud verzichtet Markus Gsell (parteilos) auf eine Gemeinderatskandidatur im zweiten Wahlgang.

Gfeller in der Pole-Position

Am meisten Stimmen (574) holte am 25. November Konrad Gfeller (FDP). Auch der Bereichsleiter Energievertrieb bei der IBW Energie AG präsidierte schon den Wohler Einwohnerrat. Gfeller kandidierte auch für den Grossen Rat und kam dabei in Wohlen auf 505 Stimmen. Der dritte Grossratskandidat im zweiten Wahlgang ist Patrick Wetli. Er trat bei der Wahl ins Kantonsparlament auf der Liste der Grünen an und holte in Wohlen 143 Stimmen. Im ersten Gemeinderats-Wahlgang landete er mit 62 Stimmen abgeschlagen auf dem letzten Platz. Dennoch hat sich Wetli, der ohne Unterstützung der Grünen kandidiert, gestern kurz vor Ablauf der Frist für den zweiten Wahlgang angemeldet. Oliver Degischer (parteilos, von der SVP unterstützt) und Otto Erb (Dorfteil Anglikon) komplettieren das Feld am 27. Januar. Sie belegten mit ihren Stimmenzahlen von 510 (Degischer) und 493 (Erb) die Plätze zwei und vier im ersten Wahlgang.

Handarbeit bei knappem Ausgang

Heribert Galli, Leiter des Wohler Wahlbüros, geht von einem knappen Rennen aus. «Normalerweise werden die Wahlzettel gewogen. Aber wenn die Kandidaten am 27. Januar sehr nahe beisammen liegen sollten, setzen wir eine Notenzählmaschine ein und zählen am Schluss zusätzlich nochmals von Hand nach», sagt er.

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