Ammerswil/Sarmenstorf
Auch dem Auto merken die Rallye-Piloten langsam die Strapazen an

Sie sind immer noch unterwegs, die beiden Abenteurer Jürg Kieliger und Patrick Mäder. Am Samstag haben sie die Grenze zu Kirgistan überquert und bis zum Ziel in Tadschikistan noch rund 1200 Kilometer vor sich.

Toni Widmer
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Der kleine Daihatsu Siro: schon knapp 9000 Kilometer hinter sich.

Der kleine Daihatsu Siro: schon knapp 9000 Kilometer hinter sich.

Zur Verfügung gestellt

«Ein kurzes Hallo aus der Stadt Osch in Kirgistan», übermittelten die beiden Rallye-Piloten Jürg Kieliger und Patrick Mäder am Sonntag. Dort, berichten sie, hätten sie endlich mal wieder eine Online-Verbindung aufbauen können: «Einen grossen Teil unserer Reise haben wir bereits hinter uns gebracht. Wir haben die rumänischen Karpaten durchfahren, einen international nicht anerkannten Staat in Moldawien, Transnistrien, passiert und die Wüsten in Kasachstan durchquert. Die Tage waren lang und die Nächte zum Teil sehr kurz. Die Strasse meist schlecht befahrbar oder gar nicht mehr vorhanden.»

Den Zöllner an der Grenze zu Kirgistan hätten sie mit Militärbiscuits und einer Tafel Schokolade bestechen müssen. Beziehungsweise: er habe diese Ware einfach kurzerhand eingezogen.

Am Montag nahm das Duo mit dem Pamir Highway die letzte Etappe ihrer Reise in Angriff. Diese Strasse windet sich zum Teil auf bis zu 4600 Meter über Meer und verbindet auf einer Strecke von rund 1200 Kilometern die kirgisische Stadt Osch mit der tadschikischen Region Berg-Badachschan. Dort liegt mit der tadschikischen Hauptstadt Duschanbe auch das Ziel der 10'000 Kilometer langen Taijk Rallye.

«Unser Daihatsu», schreiben Kieliger und Mäder, «leistet tolle Dienste und gibt stets alles. Aber auch ihm merkt man langsam aber sicher die Strapazen an.»

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