Wohlen
Architekturbüro Hegi Koch Kolb feiert Jubiläum und erhält neuen Partner

Das renommierte Architekturbüro blickt auf 30 erfolgreiche Jahre zurück und stellt die Weichen für die Zukunft.

Toni Widmer
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30 Jahre Hegi Koch Kolb: Stefan Hegi und Kurt Kolb mit ihrem neuen, jungen Partner Matthias Merten (von links). Toni Widmer

30 Jahre Hegi Koch Kolb: Stefan Hegi und Kurt Kolb mit ihrem neuen, jungen Partner Matthias Merten (von links). Toni Widmer

«Es ist absolut faszinierend, wenn man nach ein paar Jahren vor einem einst realisierten Projekt stehen und immer noch finden kann: ‹Das ist stark›», sagt Stefan Hegi.

Der Gründer von Hegi Koch Kolb Architekten + Partner in Wohlen fügt aber sogleich an: «Wir planen und bauen jedoch nicht für unsere Egos. Was wir – seit mittlerweile 30 Jahren – anstreben, ist Architektur, die zuerst einmal funktioniert, aber auch schön ist. Wir wollen Qualität für Menschen.»

Partner Kurt Kolb ergänzt: «Trotz unserer Erfahrung gibt es keine Routine. Jeder Bauherr ist neu und jede neue Aufgabe stellt uns vor neue Herausforderungen.»

Für Hegi Koch Kolb + Partner sei es nach wie vor wichtig, nicht nach schubladisierten Vorlagen zu planen, sondern massgeschneidert nach dem jeweiligen Projekt: «Dabei spielen die involvierten Menschen eine Rolle, aber auch ihr Umfeld. Lage, Topografie, Umgebung, Finanzen – wenn das Resultat am Schluss rundum überzeugen soll, müssen von Anfang möglichst alle entscheidenden Faktoren in die Planung mit einbezogen werden.»

Spuren nicht nur im Freiamt

Hegi Koch Kolb + Partner haben in den vergangenen 30 Jahren viele Spuren hinterlassen. Die Ersten in der Wohler Steingasse, wo Stefan Hegi 1985 seinen ersten Projektwettbewerb gewann. Für die Realisierung der Überbauung in einer ortsbildschützerisch heiklen Umgebung brauchte er Verstärkung und fand sie in Felix Koch, der danach die Filiale in Zug betreute.

1985 stiess auch Kurt Kolb zum Architekten-Team, welches sich in den nächsten Jahren stetig entwickelte und auf ein Dutzend Personen anwuchs.

Hegi Koch Kolb + Partner wurden nicht nur grösser, sie wurden immer besser. Mit mehreren Siegen an regional, überregional und schweizweit ausgeschriebenen Architekturwettbewerben schafften sie den Durchbruch. Das – vergleichsweise – kleine Büro setzte sich gegen nationale und internationale Konkurrenz durch durfte, unter anderem, am Um- und Neubau des Berner Inselspitals (INO) massgebend mitgestalten.

Im Freiamt und dem übrigen Aargau tragen mehrere beispielhafte Überbauungen ebenso ihre Handschrift wie verschiedene öffentliche Gebäude oder Lofts in ehemaligen Fabrikliegenschaften.

In Zug realisierte das Büro das kantonal erste Mehrfamilienhaus, welches über vier Geschosse ganz aus Holz gebaut ist und das erste Haus mit Energielabel A überhaupt. Eine eigentliche HKK-Architektur gibt es nicht: «Wir realisieren gute, qualitativ hochstehende Gebäude, die funktionieren, und, den Bedürfnissen der Bauherren entsprechen.

Unsere Architektur soll ebenso ansprechend wie zeitlos sein», sagen Stefan Hegi und Kurt Kolb. Mit dem 33-jährigen Matthias Merten ist nach dem Ausscheiden von Felix Koch ein neuer Partner zum 12-köpfigen Team gestossen. Matthias hat schon die Lehre dort gemacht und danach ein Architekturstudium FH absolviert.

Matthias Merten neu im Team

«Wir haben schon früh sein Talent entdeckt und gemerkt, dass er uns ideal ergänzen kann. Jetzt sorgt er in unserem Team für Kontinuität und dafür, dass Hegi Koch Kolb + Partner ebenso langfristig Gültigkeit hat wie ihre Gebäude», erklären Hegi und Kolb.

Die Blutauffrischung, halten die bestandenen Architekten weiter fest, sei für sie auch ein Ansporn: «Matthias ist eine wertvolle Ergänzung unseres Teams und hilft uns mit seinen innovativen Ideen unsere Arbeit immer wieder zu hinterfragen und zu überdenken.»