Wohlen
Am schönsten Dorffest der Welt: Das letzte Zamba Loca ist nun Geschichte

Es war eine letzte Gelegenheit, in den Anhöhen von Wohlen verrückt zu sein. Das Zamba Loca 2019 schloss mit einer Rekordzahl an Besucher ab: 4900 Menschen kamen auf dem Gelände, um gemeinsam Musik zu geniessen.

Jocelyn Daloz
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Das Festgelände des Zamba Locas 2019.
62 Bilder
Ein Piratenschiff im Wald.
Kein Regen, aber mit der Rekordzahl an Besucher (4900) gab es reichlich Schlamm.
Auf fremde Planeten dank den Electro-Acts unter dem Zirkuszelt.
Zamba Loca 2019
Das Zamba Loca ist wie ein alternatives, verrücktes Dorffest.
Jora Mc aus Uganda rappte auf der Nebenbühne.
Onirische Dekorationen.
Der Sänger von Glaston (CH).
Wilde Partystimmung im Elektro-Zelt.
Sienna Root aus Schweden überzeugte mit ihrem alternativen Folk-Rock.
Onirische Stimmung während dem Konzert von Sienna Root aus Schweden.
Sienna Root.
Auf dem Festgelände war es am Samstagnachmittag heiss.
Der Gitarrist von Siena Root.
Siena Root.
Technik in der Natur.
Tim während dem Auftritt von YAEP Young Artists Exchange Project
An Bord des Piratenschiffs lässt es sich gut leben.
OK-Mitglied und Mitgründer Lukas Renckly.
Holzkonstruktionen machten das Zamba Loca Festival aus.
Der Drummer von Sienna Root.
Die Schweizer Alto-Rock Band Glaston überzeugte mit ihrem weirden aber rockingen Sound.
Der Sänger von Glaston.
Die Sängerin von Siena Root und ihre kräftige Stimme.
Glaston.
Siena Root.
Eine Stimmung wie in Wunderländern.
Abschluss der 10-Minuten-Auftritte mit YAEP Young Artists Exchange Project.
Die Ruhe vor dem Sturm am Samstagnachmittag.
Der Gitarrist von Siena Root.
Die Saxofonistin von Weird Fishes, die Gewinnerband des Band X-Contest.
Die Sängerin von Weird Fishes.
Lichtmeer in der Nacht.
Glaston.
Johannes Küng und Jora Mc von YAEP Young Artists Exchange Project. Der ugandische Rapper ist nicht zum ersten Mal in der Schweiz: 2014 und 2017 war er schon als Gastkünstler unterwegs.
Weitere Bilder vom Zamba Loca.
Johannes Küng und Jonas Arnet an der Technik.
Weitere Bilder vom Zamba Loca.
Weitere Bilder vom Zamba Loca.
Weitere Bilder vom Zamba Loca.
Weird Fishes.
Weitere Bilder vom Zamba Loca.
Weitere Bilder vom Zamba Loca.
Weitere Bilder vom Zamba Loca.
Weitere Bilder vom Zamba Loca.
Weitere Bilder vom Zamba Loca.
Weitere Bilder vom Zamba Loca.
Weitere Bilder vom Zamba Loca.
Weitere Bilder vom Zamba Loca.
Weitere Bilder vom Zamba Loca.
Weitere Bilder vom Zamba Loca.
Weitere Bilder vom Zamba Loca.
Weitere Bilder vom Zamba Loca.
Weitere Bilder vom Zamba Loca.
Weitere Bilder vom Zamba Loca.
Weitere Bilder vom Zamba Loca.
Weitere Bilder vom Zamba Loca.
Weitere Bilder vom Zamba Loca.
Weitere Bilder vom Zamba Loca.
Weitere Bilder vom Zamba Loca.
Weitere Bilder vom Zamba Loca.

Das Festgelände des Zamba Locas 2019.

Jocelyn Daloz

Das Zamba Loca war eigentlich ein Dorffest. Nicht eine verstaubte, traditionsträchtige Volksversammlung, sondern ein verrücktes, anarchisches, alternatives Fest, das im Zeichen des friedlichen Beisammenseins und der Liebe stand.

Dieses Jahr war reich an lokalen Angeboten: Die Rockband Messer überzeugte auf der Nebenbühne in den späten Nachtstunden am Samstag, während die legendäre Freiämter Band NH3 das Publikum am Donnerstag vergnügte.

Aber auch die auswärtigen Bands auf der Main Stage überzeugten mit einem vielfältigen Angebot an Rock, Electro und Reggae. Die Newcomers Weird Fishes aus Basel schnupperten an einer grossen Bühne und überraschten mit ihrem unklassifizierbaren Stil, während erfahrene Performers aus Schweden, Südafrika und der Schweiz die Menschen bewegten.

Sienna Root aus Schweden versetzten ihr Publikum in Trance dank ihrem psychedelischen Rock. Die Südafrikaner von Sean Koch nahmen die Audienz mit auf eine Reise an den Strand, inmitten von Lagerfeuer, Gitarrenballaden und Surfbrettern. Und zum krönenden Abschluss kam es mit den elektronischen Sounds von Dub Spencer und Trance Hill.

Fast unabhängig davon feierten die Ravers im Zirkuszelt ununterbrochen Party. Eine Mischung tranceartiger Technomusik und psychedelischer Light-Shows begann am Freitagabend um 18 Uhr und endete erst am Sonntag in den späten Morgenstunden.

Für Wohlen endet hier ein Stück Musikgeschichte. Hier schlug das Herz einer Gemeinschaft, die zusammenfand, um gemeinsam zu musizieren und zu feiern. Inmitten eines Feldes, mit einer Rockband auf der Hauptbühne, einem Slampoeten auf der Nebenbühne und Kindern, die mit Gehörschutz auf den Ohren über den Rasen rennen.