Waltenschwil
Am Jugendsporttag können die Primarschüler abheben

Bereits zum dritten Mal wurde gestern der jährliche Jugendsporttag durchgeführt. Die Tanzchoreografie zum Schluss wurde vom Publikum mit grossem Applaus gefeiert.

Patrick Züst (Text und Fotos)
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Mit viel Spass sind die Primarschüler bei der Sache
12 Bilder
Loredana macht auf dem Trampolin eine gute Figur
Insgesamt vierzig Primarschüler nahmen an dem diesjährigen Jugendsporttag teil
Für das eigene Team wird bis zum Schluss gekämpft
Einzelne Tanzschritte werden eingeübt
Die Choreografie für die Abschlussshow sitzt schon fast perfekt
Beim gemeinsamen Aufwärmen geben die Mädchen vollen Einsatz
Beim Sitzball geben die Schüler vollen Einsatz
Der kleineTischtennisball übt eine grosse Faszination auf die Teilnehmer aus
Eindrücke vom Jugendsporttag in Waltenschwil
Organisatorin Eveline Koch zeigt die Tanzchoreografie vor.
Die Teilnehmer lauschen gespannt Rita Villars Erklärungen.

Mit viel Spass sind die Primarschüler bei der Sache

Vierzig Plastikbecher stehen bereit – jeder mit Namen und Herzchen beschriftet. Noch ist es ruhig in der Bannegghalle, aber schon von Weitem, hört man die schnellen Schritte, das hallende Lachen und die Stimmen der Betreuer, welche die übermotivierten Schüler bremsen wollen.

Es ist Znünizeit und die vierzig Teilnehmer des Jugendsporttages stürzen sich auf die Zwischenverpflegung. Man stärkt sich für den nächsten Kurs.

Unter der Leitung von Eveline Schmid bietet der Sportverein Waltenschwil den Primarschülern der Gemeinde seit zwei Jahren kostenlos einen abwechslungsreichen Tag mit ganz viel Sport und Bewegung. «Die Kinder haben dabei die Möglichkeit, ganz verschiedene Sportarten kennenzulernen», sagt Organisatorin Eveline Schmid.

Vor drei Jahren rief sie die Veranstaltung ins Leben, um den Teilnehmern Einblicke in neue Sportarten zu gewähren und um die Kinder zur sportlichen Betätigung anzuregen.

Enorme Vielfalt an Sportarten

Die motivierten Teilnehmer kommen voll auf ihre Kosten und das in allen Bereichen. Nach einem gemeinsamen Aufwärmen erhalten die Jungsportler die Möglichkeit, erste Erfahrungen im Volleyball zu sammeln. Die Regeln sind zwar für viele noch etwas verwirrend, aber die Schüler sind mit vollem Einsatz dabei.

Parallel dazu messen sich die übrigen Kinder in spannenden Stafetten. Nachmittags können sich die Schüler zwischen einem Tischtenniskurs und einem Streetdance Workshop entscheiden. Zudem wagen sich die Teilnehmer auf das grosse Trampolin – für viele das Highlight des Tages. Die neunjährige Rahel freute sich schon den ganzen Tag darauf, ihre Sprünge zu zeigen. Sie sagt: «Es ist super, dass man alles ausprobieren kann, aber am meisten freue ich mich auf das Trampolin.»

«Es waren alle mega motiviert!»

Obwohl die verschiedenen Kurse viel Konzentration erforderten, waren die Teilnehmer den ganzen Tag lang mit vollem Elan dabei. Dies ist auch der erst vierzehnjährigen Betreuerin Céline Lund-Jensen aufgefallen. «Es waren alle mega motiviert! Ich war wirklich beeindruckt», sagt die langjährige Volleyballspielerin, die der Kursleiterin Rita Villars assistierte.

Für die Nachwuchssportlerin war es eine interessante Erfahrung, ein Training einmal von der anderen Seite zu sehen und auch Kursleiterin Villars ist sehr dankbar für die Unterstützung: «Alleine könnte ich den Kurs nicht leiten, und weil meine drei Assistentinnen selbst noch sehr jung sind, haben sie einen sehr guten Zugang zu den Primarschülern.» Ebenfalls ein Nachwuchstrainer war beim Tischtenniskurs im Einsatz, Marcel Vogelsang mit seinem Können beeindruckte.

Abschlussshow mit Tanz

Ebenfalls ein Highlight des Tages war die Abschlussshow. Mit nur wenig Training schaffte es Eveline Koch, mit den Teilnehmern eine solide und überzeugende Tanzchoreografie einzustudieren.

Vom Publikum wurde die Showeinlage der Kinder mit frenetischem Applaus goutiert. Auch sonst zieht die Organisatorin eine äusserst positive Bilanz: «Es hätte nicht besser klappen können! Sowohl Helfer als auch Teilnehmer waren mit vollem Einsatz dabei und die Stimmung war unglaublich positiv. Zwar steckt enorm viel Aufwand dahinter, aber das Lachen der Kinder entschädigt uns für alle Strapazen der Planung.»