Betriebskosten
Alle Gemeinden sagen Ja: Verträge für Badi Isenlauf sind in trockenen Tüchern

Die Trägergemeinden haben in Bremgarten ihre Beteiligung an den Betriebskosten der Badi Isenlauf offiziell bestätigt. Nicht alle bezahlen aber gleich viel an die Stadt.

Christian Breitschmid
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Nach der Unterzeichnung aller Verträge genehmigten sich die Gemeindevertreter von Bremgarten, Zufikon, Unterlunkhofen und Berikon noch ein Glas Feuchtes.

Nach der Unterzeichnung aller Verträge genehmigten sich die Gemeindevertreter von Bremgarten, Zufikon, Unterlunkhofen und Berikon noch ein Glas Feuchtes.

Christian Breitschmid

Der Anlass war mehr fröhlich als feucht, auch wenn das Thema ein ebenso feuchtes wie fröhliches ist: Die Wintergemeindeversammlungen von Ober- und Unterlunkhofen, Berikon, Zufikon und Fischbach-Göslikon haben alle Ja gesagt zu ihren Verträgen mit der Stadt Bremgarten. Sie wollen ab diesem Jahr die Betriebskosten der Badanlage Isenlauf gemeinsam tragen (AZ vom 9. November 2017).

Stadtammann Raymond Tellenbach lobte in seiner Begrüssung der Gemeindevertreter von Berikon, Unterlunkhofen und Zufikon die gelungene Zusammenarbeit. Er entschuldigte auch die Kollegen aus Fischbach-Göslikon und Oberlunkhofen, die ihre Verträge aus terminlichen Gründen erst eine Woche später unterschreiben könnten. Und er wies auch noch darauf hin, dass sich die Gemeinde Wohlen ebenfalls beteiligen werde, allerdings mit einem einmaligen Betrag und erst, wenn das Geschäft seinen politischen Weg in Wohlen durchlaufen habe.

Neue Erhebung per Strichli

Für jeden Einwohner und potenziellen Badibenutzer hat die Bremgarter Verwaltung eine Bremgarten Card erstellt. Diese persönlichen Ausweiskarten werden kommende Woche an alle Haushalte in den Vertragsgemeinden verschickt. Wer diese Karte an den Kassen der Badanlage Isenlauf vorzeigt, erhält einen vergünstigten Eintritt. In den kommenden zwei Jahren wird nach der guten, alten Strichlimethode beim Eintritt ins Frei- oder Hallenbad ermittelt, wie viele Personen aus den jeweiligen Vertragsgemeinden tatsächlich die Badi benutzen.

Im Anschluss wird der Kostenverteiler für die einzelnen Gemeinden neu berechnet. Momentan beruht der Beitrag auf einer Hochrechnung, die aus den Eintritten des Jahres 2013 erhoben wurde. Das schenkt im Gemeindebudget von Berikon mit rund 39'000 Franken ein, in Fischbach-Göslikon mit 19'000, in Ober- und Unterlunkhofen mit je 6600 und in Zufikon mit rund 59'000 Franken.

Auch im Rathaus wurde nach der Vertragsunterzeichnung eingeschenkt. «Ist das Badiwasser?», fragte ein besorgter Gemeindeschreiber, «es hat so einen Stich ins Gelbliche . . .»