Handball

Abstiegsrunde trotz Aufwärtstrend

Das SPL2-Team GC Ami/Wohlen kämpft gegen den Abstieg.

Das SPL2-Team GC Ami/Wohlen kämpft gegen den Abstieg.

Nach einem Trainerwechsel kamen die Handballerinnen der Spielgemeinschaft GC Ami/Wohlen besser in Fahrt. In die Abstiegsrunde kam die junge SPL2-Equipe trotzdem.

Für die neu gegründete Spielgemeinschaft GC Ami/Wohlen, die in der zweithöchsten Spielklasse des Landes aufläuft, endete die Qualifikation am vergangenen Samstag mit einer 22:28-Niederlage gegen die Spono Eagles II. Eine Niederlage, die den anhaltenden Aufwärtstrend der jungen Mannschaft nicht widerspiegelt, die sich aus den Spielerinnen von Handball Wohlen sowie den Juniorinnen von GC Amicitia Zürich zusammensetzt.

Die Equipe konnte zuletzt unter anderem gegen LC Brühl II und den HSC Kreuzlingen gewinnen. Diese beiden Teams haben die Qualifikation auf den Rängen zwei und drei beendet, während sich GC Ami/Wohlen mit dem sechsten Rang begnügen musste.

Neuer Mann an der Seitenlinie

Ein Rang, mit dem die Verantwortlichen angesichts des schwierigen Starts in die Meisterschaft dennoch zufrieden sind. Das neu formierte Team hatte anfänglich Mühe, sich zu finden, entsprechend fielen die Resultate in den ersten Runden nicht wie gewünscht aus. Von Ende September bis Anfang November setzte es für die Spielgemeinschaft gar sechs Niederlagen in Folge ab, worauf Trainer Rolf Leuenberger sein Amt auf eigenen Wunsch niederlegte.

Grund dafür waren jedoch nicht nur die mässigen Resultate, sondern auch berufliche und private Angelegenheiten. Ab November übernahm daher Toni Kern, Trainer des Fanionteams der Zürcherinnen, das als Aufsteiger in der höchsten Schweizer Spielklasse mitmischt, die Leitung des Teams.

Kern, der vor allem die Zürcher Juniorinnen gut kennt, arbeitete in einer ersten Phase vor allem daran, den Teamspirit wieder aufzubauen. «Wir mussten lernen, richtig zusammenzu-spielen und über die gesamte Spieldauer zu kämpfen. So können wir unsere Fehler kompensieren, die unterlaufen allen Teams», so Kern, der aufgrund seiner Doppelfunktion als Trainer von GC Amicitia Zürich und der SG GC Ami/Wohlen die Trainings der beiden SPL-Frauenteams zusammengelegt hat.

Rang 5 als Ziel

Der sechste Rang zum Ende der Qualifikation hat zur Folge, dass die aargauisch-zürcherische Spielgemeinschaft ab Ende März um den SPL2-Platz kämpfen muss. In den sechs noch ausstehenden Partien der Doppelrunde gegen die Spono Eagles II, den TV Uster und die SG Muotathal/Mythen-Shooters will die Mannschaft ihren Aufwärtstrend bestätigen. «Wir wollen den fünften Rang holen und alle Heimspiele gewinnen, damit wir uns frühzeitig auf die neue Saison vorbereiten können», so Toni Kern, der auch in der kommenden Spielzeit an der Kooperation mit Handball Wohlen festhalten will.

«Die Zusammenarbeit mit Wohlen ist für uns sehr wichtig, und auch für den Standort Aargau ist es von grosser Bedeutung, dass es nach dem Rückzug des TV Zofingen ein Frauenteam in einer der höchsten Ligen der Schweiz gibt», betont er. Zum Auftakt der Abstiegsrunde bietet sich der Spielgemeinschaft GC Ami/Wohlen im Heimspiel vom 26. März die Chance, sich im Duell mit den Spono Eagles II für die Niederlage zu revanchieren und den Grundstein für eine erfolgreiche Abstiegsrunde zu legen.

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