Bremgarten
Abgespeckte Variante: Im zweiten Anlauf soll die Badi für 6 Mio. saniert werden

Der Stadtrat hat das üppig beladene Jahresprogramm 2014 skizziert. Gleich einige Infrastruktur-Projekte sollen umgesetzt werden. Eines davon ist die Sanierung des Schwimmbades. An der Gmeind im Dezember will der Gemeinderat den Kredit vorlegen.

LuKas Schumacher
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Ein preiswerteres Badi-Sanierungspaket wird geschnürt.SL/AR

Ein preiswerteres Badi-Sanierungspaket wird geschnürt.SL/AR

2014 soll Bremgartens Weiterentwicklung hochtourig laufen. Mehrere Infrastrukturprojekte werden verwirklicht und Weichenstellungen für wichtige Vorhaben stehen an. Daher fiel das bereinigte stadträtliche Jahresprogramm äusserst umfangreich aus.

Einfluss aufs üppig beladene Programm zeitigte selbstverständlich die vollzogene Fusion mit Hermetschwil-Staffeln. Sie bescherte dem Bezirkshauptort nicht nur eine Vergrösserung des Gemeindegebiets, sondern auch ein Wachstum der Einwohner um gut 1100 auf gegen 7700.

Abgespeckt auf 6 Millionen

Der Stadtrat beschloss, die mit vielen Emotionen verbundene Sanierung der regionalen Badanlage neu anzustossen. Anstelle der gescheiterten Vollsanierung für 9,1 Mio. Franken soll eine abgespeckte Variante zu Gesamtkosten von rund 6 Mio. Franken umgesetzt werden. An der Gemeindeversammlung im Dezember will der Stadtrat Bremgarten den Sanierungskredit vorlegen.

Laut Stadtammann Raymond Tellenbach steht jetzt definitiv fest, dass vorgängig eine Umfrage zur Badi-Sanierung lanciert wird: «Voraussichtlich im Juli/August wird diese Befragung durchgeführt.» Von der Umfrage erwartet die Stadtbehörde auch Aufschluss darüber, ob nebst der Sanierung mögliche Optionen wie eine Sauna erwünscht sind.

Voraussichtlich 2017 soll die Sanierung des Hallenbads und des Freibadgebäudes abgeschlossen sein. Anschliessend will der Stadtrat die sanierte Badanlage in einen neuen Gemeindeverband oder eine Genossenschaft einbringen. Sache von Verband oder Genossenschaft wäre dann der Weiterbetrieb der Anlage.

Hochbetrieb im Sommer

Im Sommer und Herbst wird der zweiteilige Reuss-Hochwassserschutz zu Gesamtkosten von 2,4 Mio. Franken realisiert, dies unter der fachlichen Begleitung des Wohler Büros KIP.

Das neue Schulinformatik-Konzept für 800 000 Franken soll im Sommer funktionstüchtig sein. Ebenfalls im Sommer wird die erste Etappe des 700 000-fränkigen Projekts «Einbau von Gruppenräumen und Nischen in den Schulhäusern» beendet sein; die erste Etappe betrifft das Schulhaus Promenade.

Voraussichtlich im Juni läuft die offene Jugendarbeit an. Nebst dem Trefflokal im Parterre des Reussbrückesaalgebäudes soll neu auch der eigentliche Saal im Obergeschoss des Gebäudes für die Jugendarbeit genutzt werden. Grössere Vorhaben der Ortsbürgergemeinde sind die Hexenturm-Sanierung und die Projektaufgleisung des neuen Forstmagazins.