Dietwil
Abendbus noch zu wenig genutzt

Das Abendangebot der Buslinie 348 Sins–Dietwil–Gisikon/Root wird noch zu wenig genutzt. Es besteht aber eine Tendenz zur Steigerung.

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Der Bus Sins–Dietwil–Gisikon/Root, hier an der Haltestelle Kirchenplatz in Dietwil, wird im Abendangebot noch zu wenig genutzt.

Der Bus Sins–Dietwil–Gisikon/Root, hier an der Haltestelle Kirchenplatz in Dietwil, wird im Abendangebot noch zu wenig genutzt.

ES

Mit dem Fahrplanwechsel vom 9. Dezember 2012 wurde das Angebot auf der Buslinie 348 Sins–Dietwil–Gisikon/Root erweitert. Das abendliche Taktangebot hat von Montag bis Freitag einen zusätzlichen «Umlauf» erhalten. Die Frequenzentwicklung vom April 2014 zeigt auf, dass die Auslastung dieser Abendkurse immer noch relativ tief ist, hält der Gemeinderat fest. Die durchschnittliche Belegung auf den einzelnen Abschnitten variiert und liegt maximal unter vier Personen.

Gemäss Leitfaden des Kantons müsste die Auslastung auf dem stärkst frequentierten Abschnitt bei den zusätzlichen Abendkursen jedoch bei 14 Personen pro Kurs liegen, um ins Angebot des Kantons aufgenommen zu werden.

Zeit einräumen

Bis ein neues Angebot von den Nutzern des öffentlichen Verkehrs regelmässig gebraucht wird, brauche es erfahrungsgemäss eine lange Zeit. Für den Abendkurs Sins–Dietwil–Gisikon/Root dauert die Pilotphase bis 2015. Ob und unter welchen Bedingungen das Angebot trotz der sehr tiefen Frequenzen ins Angebot des Kantons aufgenommen werden kann, sei mit den zuständigen Stellen zu verhandeln, schreibt der Gemeinderat Dietwil weiter.

60 000 Franken für Pilotphase

Die Angebotserweiterung ist auf Antrag und Beschluss der Gemeinde Dietwil erfolgt. Aus diesem Grund hat sich die Gemeinde Dietwil an den ungedeckten Kosten dieser zusätzlichen Kurse in den Jahren 2013 bis 2015, die als Pilotphase einzustufen sind, mit pauschal 20 000 Franken pro Jahr zu beteiligen. Die Stimmbürgerinnen und -bürger haben an der Gemeindeversammlung vom 29. Mai 2012 dieser Erweiterung des Abendangebots mit einer Krediterteilung von gesamthaft 60 000 Franken zugestimmt. (az)