Muri

Ab 2020 gibts 14 statt lediglich 6 Dialyseplätze im Spital Muri

Dialyseplätze sind auch im Spital Muri stark belegt.

Dialyseplätze sind auch im Spital Muri stark belegt.

Die neue Dialysestation wird im Februar eröffnet und mit einer nephrologischen Sprechstunde ergänzt.

In Zusammenarbeit mit dem Kooperationspartner Kantonsspital Baden erweitert das Spital Muri die gemeinsam geführte Dialysestation. Somit stehen Nierenpatientinnen und -patienten im Muri künftig 14 statt lediglich 6 Dialyseplätze zur Verfügung. Dieser Schritt ist notwendig, um auf den gestiegenen Bedarf im Freiamt zu reagieren und die wohnortnahe Versorgung sicherzustellen, wie die Spitalleitung mitteilt.

2006 haben das Kantonsspital Baden und das Spital Muri in einer Kooperation eine erste Dialysestation eingerichtet. Angesichts der Engpässe entschied man sich im April 2009 dazu, die Öffnungszeiten zu verlängern. Trotz dieser Anpassung waren sämtliche Dialyseplätze dauerhaft besetzt. Da im Einzugsgebiet zunehmend mehr Menschen leben, die durch eine Nierenerkrankung auf eine Dialyse angewiesen sind, haben die Kooperationspartner das Angebot ausgebaut. Um auch in Zukunft allen Patientinnen und Patienten eine ortsnahe Versorgung bieten zu können, wurde die Zahl der Geräte im Spital Muri mehr als verdoppelt. Zu Beginn werden zehn Plätze in drei Schichten betrieben, danach wird das Angebot auf 14 Plätze erweitert.

Erfahrene Teams mit ­breitem Know-how

Die neue Dialysestation befindet sich im Haus 6 in der dritten Etage. Die Eröffnung und Inbetriebnahme erfolgt im Februar 2020. Teil des Angebots ist auch eine nephrologische Sprechstunde, die von einer Fachärztin und speziell ausgebildetem Pflegefachpersonal geleitet wird. Die Durchführung der Dialysebehandlungen im Spital Muri liegt in den Händen erfahrener Teams, die über ein breites Know-how in diesem Bereich verfügen. Im Spital Muri wird die Hämodialyse, eine moderne Form der Blutreinigung, angewandt. Erkrankte müssen sich dreimal wöchentlich diesem Prozedere unterziehen. Eine Sitzung dauert mindestens vier Stunden. Die Behandlungen werden von speziell ausgebildetem Pflegepersonal und unter Aufsicht eines Nephrologen durchgeführt. Das Dialyseangebot kann auch von nierenkranken Feriengästen genutzt ­werden.

Die nephrologische Sprechstunde des Spitals Muri rundet die qualitativ hochstehende medizinische Versorgung in diesem Bereich ab. Die Sprechstunde steht Patienten zur Verfügung, die unter einer eingeschränkten Nierenfunktion, unter Bluthochdruck oder einer Störung von Salz- und Elektrolytehaushalt leiden oder eine Abklärung bei Nieren- und Harnleitersteinen sowie angeborenen und erworbenen Nierenerkrankungen benötigen. (az)

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