Muri

Aargauer Altersheim stellt selber Schutzmasken her – fürs Service-Personal

Selbst genäht und freundlich: Hygienemasken für das Servicepersonal.

Selbst genäht und freundlich: Hygienemasken für das Servicepersonal.

Für das Servicepersonal hat die Aktivierung des Altersheims St.Martin in Muri eigene Hygienemasken kreiert. Sie entsprechen dem Standard einer Hy­gienemaske und können intern gewaschen werden. «Die selbst genähten Hygienemasken finden wir alle hier im St.Martin eigentlich noch witzig», stellt Heimleiter Josef Villiger fest.

Auf jeden Fall wirken sie während des Services gegenüber den Bewohnerinnen und Bewohnern freundlicher als die ­üblichen. Sie ersetzen selbst­verständlich auch nicht die FFP2-Masken, die einen höheren Standard ausweisen.

Besuchssperre bleibt bis auf weiteres bestehen

Bis jetzt ist das Murianer Altersheim vom Coronavirus verschont geblieben. Bei drei Personen wurden Tests durchgeführt, die aber negativ ausfielen, wie es in einem Informationsschreiben an die Angehörigen heisst. Die Besuchssperre bleibt, wie bei allen Langzeitinstitutionen, bis auf weiteres bestehen.

Die Heimleitung hat sich Gedanken zur Schaffung einer ­Begegnungszone auf dem Areal unter Einhaltung aller Vorgaben gemacht. «Die Abklärungen beim Departement zeigten jedoch, dass Alternativen zum Besuchsverbot auch aus rechtlicher Sicht nicht zu empfehlen sind. Wir warten deshalb die weiteren Vorgaben des Departements ab.»

Weiterhin geschlossen ist das Café St.Martin, das zukünftig nicht mehr von Willy und Evelyn Gubser geführt wird. Die Ära des Pächter-Ehepaars ging nach 25 Jahren zu Ende.

Autor

Eddy Schambron

Eddy Schambron

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