Bremgarten
934 Wanderfreudige im Reussstädtchen

Die traditionellen Wandertage standen im Zeichen der Reussübergänge und des Naturparadieses Hegnau. Obwohl die Teilnehmerzahl leicht zurückging, sind die Organisatoren zufrieden.

Lukas Schumacher
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Wandern macht Spass – das zeigen diese Teilnehmer der Wandertage Bremgarten. ZVG/Monika Maria Keller

Wandern macht Spass – das zeigen diese Teilnehmer der Wandertage Bremgarten. ZVG/Monika Maria Keller

Im letzten und vorletzten Jahr nahmen mehr als 1100 Leute am Wanderwochenende in Bremgarten teil. Diesmal waren es 934 ältere und jüngere Wanderlustige, die ihre Wander- oder Sportschuhe schnürten.

Trotz der leicht gesunkenen Teilnehmerzahl zog Marianne Waltenspül, die Präsidentin der Wandergruppe Bremgarten, erfreut Bilanz: «Wir sind zufrieden, mit über 900 Teilnehmern erreichten wir auch diesmal eine beachtliche Zahl. Zudem verlief unsere zweitägige Veranstaltung reibungslos und auch unfallfrei ab.»

Die drei angebotenen Wanderstrecken à 5 Kilometer, à 12 oder 20 Kilometer mit Start und Ziel beim Mehrzweckgebäude der St.-Josef-Stiftung führten in nördliche Richtung, wobei auf dem Hin- und dem Retourweg mehrere Reussübergänge zu bewältigen waren.

Auf dem Programm der kürzesten Strecke standen vier Flussquerungen, auf jenem der 12-Kilometer-Schlaufe nach Fischbach-Göslikon und jenem der 20-Kilometer-Strecke zur Fischbacher Höhe sechs Querungen. Beschaulichster Teil der beiden längeren Wanderungen war das neu angelegte Auen- und Gewässergebiet Hegnau, das vor knapp einem Jahr eingeweiht worden war.

Den Wanderpokal der Wanderteams aus Bremgarten gewann die «Adler-Tschalpis». Sie stellten mit 67 Teilnehmenden die klar grösste Gruppe vor den «Floh-Hüpfern» mit 35 und Dagmersellen, der ersten auswärtigen Wandergruppe, mit 33 Teilnehmenden. Auf den Plätzen 4 bis 6 rangieren: «Bahni-Flitzer» mit 32 Leuten, Horw mit 31 und Wanderfreunde Tobias aus Dottikon mit 28. Auch 34 Deutsche wanderten mit, wobei Wehr-Oefflingen mit 11 Teilnehmenden die grösste Gruppe unseres nördlichen Nachbarlandes stellte.

In der Festwirtschaft standen 50 freiwillige Helferinnen und Helfer im Einsatz, unter ihnen Angehörige der Guggenmusik «Sumpferstilzli» aus Unterlunkhofen. «Ohne diese grossartige Unterstützung könnten wir die Wandertage gar nicht durchführen», wand Marianne Waltenspühl der Helferschar ein Kränzchen.

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