Muri

90 Kilo statt 2,5 Tonnen: Frost zerstörte Traubenernte des Rebberg-Teams

Rolf Stöckli, Chef des Rebbergteams Muri, bei der Traubenernte.Natasha Hähni

Rolf Stöckli, Chef des Rebbergteams Muri, bei der Traubenernte.Natasha Hähni

Wegen der zwei Frostnächte im April fällt der Ertrag der Traubenlese dieses Jahr dürftig aus. Dennoch ist der Chef des Rebberg-Teams in Muri nicht ganz unzufrieden.

Das milde Wetter bei der Ernte der Weintrauben am Freitagnachmittag lässt kaum vermuten, dass vor knapp einem halben Jahr zwei extreme Frostnächte beinahe die gesamte Ernte zerstört haben. Die Blauburgundertrauben haben sich jedoch im Laufe des Rebjahres gut erholt, weswegen letztendlich doch noch ein «Mini-Ertrag» zustande gekommen ist. Der Begriff «mini» trifft in diesem Fall voll und ganz zu: «Bei den Blauburgundern haben wir einen Ertrag von immerhin 800 kg statt der üblichen 2 Tonnen. Die Weissen hat es gröber erwischt, hier konnten wir lediglich 90 kg ernten. Normal sind hier 2,5 Tonnen», erklärt Rolf Stöckli, Chef des Rebberg-Teams in Muri.

Trotzdem ist er mit der diesjährigen Ernte nicht ganz unzufrieden: «Die Qualität ist sehr gut, das liegt wohl auch daran, dass wir die Kirschessigfliege im Griff hatten», ergänzt er.

Nicht nur in Muri, auch in Bremgarten hinterliessen die beiden Frostnächte ihre Spuren: Der Ertrag fiel dort mit rund 600 kg rund zwei Drittel kleiner aus als im Vorjahr. (nah)

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