Widen

8,5-Millionen-Projekt «Oase» auf dem Hasenberg wird 2015/2016 umgesetzt

Das Projekt «Oase» (farbiger Baukörper)

Das Projekt «Oase» (farbiger Baukörper)

Die Stiftung Haus Morgenstern kann ihr Erneuerungs- und Modernisierungsprojekt auf dem Hasenberg nicht so zügig realisieren wie erwartet.

Der aus einem Wettbewerb hervorgegangene Siegervorschlag «Oase» des Architekturbüros Stalder und Buol (Zürich) befindet sich noch in der Phase der Vorprojektierung.

Stiftungsrat und Baukommissionspräsident Viktor Stutz (Widen) geht davon aus, dass das Baugesuch im Herbst dieses Jahres eingereicht werden kann und die Baubewilligung im Frühling 2015 vorliegen wird. Laut Stutz dauert die Bauerei rund eineinhalb Jahre, sodass die «Oase» gegen Ende des Jahres 2016, voraussichtlich im Spätherbst 2016, fertiggestellt und bezugsbereit sein dürfte.

Erweiterung und Finanzierung

Der Erweiterungsbau «Oase» umfasst 23 neue Einzelzimmer plus Nebenräume, neue Beschäftigungsplätze und Therapieräume für die zu betreuenden erwachsenen Morgenstern-Bewohner. Zudem wird eine Unterflurgarage mit 40 bis 50 Autoabstellplätzen gebaut, und der bestehende Geschenkladen sowie die Lingerie werden umplatziert. Bestehende Doppelzimmer werden aufgehoben, das Wohnangebot von gut 50 Plätzen wird auf 60 vergrössert.

Die Baukosten betragen rund 8,5 Millionen Franken. Voraussichtlich 5,5 Mio. Franken wird der Kanton Aargau beisteuern, 3 Millionen müssen die Stiftung über ihr Stiftungskapital und der Gönnerverein Haus Morgenstern aufbringen. Stiftung und Verein haben auch die Ausstattungs- und Einrichtungskosten der Räume zu übernehmen.

Gönnerverein stark gewachsen

Der Gönnerverein Haus Morgenstern hat sich prächtig entwickelt. Seit der Gründung vor knapp drei Jahren wuchs der Verein von 76 auf 211 Mitglieder an. «Diese Entwicklung erfüllt uns mit Stolz», teilte Präsident Peter Siegenthaler (Würenlos) an der Generalversammlung mit.

Beachtlich ist auch das Eigenkapital des Gönnervereins. Es betrug per Ende 2013 rund 937 000 Franken. Fürs laufende Jahr 2014 rechnen die Vereinsverantwortlichen mit einem Plus von 222 000 Franken, sodass das Eigenkapital bald mehr als 1,1 Mio. Franken betragen dürfte. Dieses Geld wird der Verein zur Mitfinanzierung des Erweiterungsbaus einsetzen.

Personalsorgen

Hansruedi Luginbühl, Morgenstern-Gesamtleiter und Vorstandsmitglied des Gönnervereins, kam an der Versammlung auf die «nicht eben einfache Personalsituation» zu sprechen. Gutes Betreuungspersonal zu finden sei zurzeit recht schwierig. Die Fluktuationsrate der Mitarbeitenden betrage hohe 20 Prozent, was auch bei vergleichbaren Sozialinstitutionen der Fall sei.

Diese Woche reisen 21 Morgenstern-Bewohner und sieben Mitarbeitende ins Skilager nach Wildhaus. Wie schon vor fünf Jahren wird die Stiftung Haus Morgenstern mit einem Stand an der Mutscheller Gewerbeausstellung «Mega» vertreten sein. Die regionale Gewerbeausstellung findet vom 10 bis 13. April auf dem Gelände der Kreisschule Mutschellen in Berikon statt.

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