«Die Bauzeit verlief recht hektisch», sagte am Einweihungsakt André Ingold von der Generalunternehmung Porr Suisse, unter deren Regie die Sporthalle geplant und erstellt worden war. Ingold überreichte anstelle eines symbolischen Eröffnungsschlüssels ein passenderes Präsent: einen Gutschein für eine moderne Fassadenuhr.

Die Uhr, die es auf einen stattlichen Durchmesser von 3,2 Metern bringt, wird in Bälde an der nördlichen Aussenfassade installiert. So wird man die genaue Zeit vom Pausenplatz und vom Schulhaus Isenlauf aus bestens ablesen können.

Ausstattung nicht komplett

Die Schüler und Sportvereine dürfen die Halle erst nach den Herbstferien, also ab dem 19.Oktober, regelmässig benützen. Einige Ausstattungsgegenstände fehlen noch: die Trennwände zur Unterteilung der drei Sporthallenräume sowie das Mobiliar in den sechs Garderoben, die Sitzbänke, Schrankeinrichtungen und Kleiderhaken. Auch die Versiegelung des Betonbodens folgt noch.

Nicht realisiert ist bisher auch die kleine Aussenanlage mit Kugelstossring und Weitsprungbahn.

Wie stehts mit den Kosten? Laut Stadtrat und Baukommissionspräsident Rolf Meier werden die budgetierten Gesamtkosten von 6,5 Millionen Franken im Grossen und Ganzen eingehalten. Einzig die nachträglich ins Bauprogramm aufgenommene durchgehende Holzdecke schlage auf der Ausgabenseite zusätzlich durch. Meiers Fazit: «Eine zweckmässige, schöne Sportstätte zu einem vernünftigen Preis.»

Geführter Rundgang

Unter der Leitung von Sporthallen-Architekt Dario Mirra (Zürich) nahmen rund 40 Interessierte an einem Rundgang um und durch die zweistöckige Sportstätte teil. Mirra erläuterte Einzelheiten zu Anordnung und Raumunterteilung des 50 Meter langen und 40 Meter breiten Gebäudes, zur Holzkonstruktion, zu Wärmedämmung und Minergie-Standard.

Die schwarzen Eternitplatten an den Fassaden, die je nach Lichteinfall in bräunlichen Tönen schimmern, seien aus einem einzigen Grund gewählt worden: «Der massige Bau mit den 18000 Kubikmetern umbauten Raums tritt wegen des dunklen Aussenkleides sowohl aus der Nähe wie auch aus der Ferne optisch weniger wuchtig in Erscheinung.»

«Nur für den Sport»

Bremgartens Stadtammann Raymond Tellenbach gab zu verstehen, dass die Sporthalle ausschliesslich zum Sporttreiben zur Verfügung stehe. Für alle anderen Anlässe könne man, wie bisher, das Casino und/oder den Reussbrückesaal benützen. Ein Plauschsportprogramm in der neuen Halle, an dem besonders viele Kinder teilnahmen, rundete die Einweihungsfeier ab.