Hägglingen

5600 Leute sahen das Freilichtspiel «Emmetfeld»

Markus Kaufmann (stehend) amtierte als Tagespräsident.

Markus Kaufmann (stehend) amtierte als Tagespräsident.

Das Freilichtspiel «Emmetfeld» war ein Erfolg. Der Verein Tellspiele zog an seiner Generalversammlung eine durchweg positive Bilanz.

Nach 12 Jahren als Co-Präsidentin im Vorstand des Vereins Tellspiele Hägglingen gibt Marlene Keusch ihr Amt ab. Die Nachfolge muss noch geregelt werden. An der Generalversammlung konnte sie mit ihren Vorstandskollegen auf ein ereignis- und äusserst erfolgreiches Vereinsjahr zurückblicken. Am 12. August 2016 feierte das viel gelobte und gern gesehene Freilichttheater «Emmetfeld» Premiere. 5600 Besucher kamen in den Genuss dieses Freilichtspektakels. Die Geschichte mit wahrem geschichtlichem Hintergrund basierte auf dem Dorfleben, basierend auf Überlieferungen aus der Dorfchronik von Hägglingen. Damit alle, die sich meldeten, an dieser Grossproduktion auch mitwirken konnten, wurden extra viele kleinere Rollen geschaffen.

Generationenwechsel vollzogen

Lange hat der Verein an seiner Tellspieltradition nach Schiller festgehalten. Der mittlerweile vollzogene Generationenwechsel hat dann aber den Weg für eine solch einzigartige Produktion wie «Emmetfeld» geebnet. Wilhelm Tell ist trotzdem immer noch omnipräsent. Sei es im Restaurant Kreuz, wo ein übergrosses Bild von ehemaligen Hägglinger-Tellschauspielern die Wand ziert oder eben im Namen des Vereins.

Vor allem auch dank der umsichtigen und vorsichtigen Budgetierung durch Kassier und OK-Präsident Pius Schöpfer in der Planungsphase, habe mit der Freilichtaufführung ein sehr erfreuliches Resultat erzielt werden können, war an der Generalversammlung zu erfahren. Herausgeschaut hat ein Gewinn von 35 800 Franken, wie die seit Kurzem definitiv vorliegenden Zahlen zeigen. Auch mit dem von verschiedenen Vereinen betriebenen Theaterrestaurant konnte ein sattes Plus von 25 000 Franken verbucht werden. Der Verein Tellspiele Hägglingen verzichtete auf seinen Anteil, der Betrag wurde unter den helfenden Dorfvereinen aufgeteilt. Die positive Resonanz der letzten Produktion beschert dem Verein zudem 17 neue Mitglieder. Damit steht der Verein in der Pflicht, in absehbarer Zeit wieder ein neues Theaterstück auf die Beine zu stellen.

Nächster Akt in fünf Jahren

Laut Aktuar Bruno Casadei wird der Verein nun eine kurze Künstlerpause einlegen. In rund fünf Jahren ist die nächste Aufführung geplant. Konkrete Ideen und Pläne dafür gibt es noch nicht.

Nach vielen Dankesworten, auch von Gemeindeammann Urs Bosisio, und einer Laudatio durch Co-Präsident Robert Frauchiger zu Ehren von Pius Schöpfer, konnte die Versammlung geschlossen werden. Man darf gespannt sein, was das Publikum in fünf Jahren erwartet, Know-how und Erfahrung sind in Hägglingen ja genügend vorhanden.

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