Bremgarten
4 Mio. Kubik Abwasser und 238000 Kubik Gas

Bremgarten 2012 hat die Kläranlage des Abwasserverbands Bremgarten-Mutschellen zufriedenstellend funktioniert. Die Reinigungsleistung soll 2013 weiter verbessert werden.

Lukas Schumacher
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In der Kläranlage Bremgarten wird das Abwasser aus sechs Gemeinden gereinigt. archiv/sl

In der Kläranlage Bremgarten wird das Abwasser aus sechs Gemeinden gereinigt. archiv/sl

Seit dem Anschluss der Gemeinde Eggenwil vor knapp einem Jahr werden in der Kläranlage Kessel in Bremgarten die Abwässer von knapp 21 000 Einwohnern gereinigt.

Der neue Pumpenbetrieb aus Eggenwil funktioniere bis heute einwandfrei, steht im Jahresbericht 2012 des Abwasserverbandes Bremgarten-Mutschellen.

Dem Verband sind die sechs Gemeinden Berikon, Bremgarten, Eggenwil, Hermetschwil-Staffeln,
Widen und Zufikon angeschlossen.

Deutlich mehr Abwasser als 2011

Letztes Jahr lag der Abwasseranfall in der Kläranlage Bremgarten bei 4 Millionen Kubikmetern. Das sind rund 1,3 Mio. Kubik mehr als im Jahr 2011 und 200 000 Kubik mehr als 2010.

Aus den 4 Mio. Kubik Abwasser resultierten gut 20 000 Tonnen Frischschlamm. Reinigungsanlagen aus der Region lieferten weitere 7800 Tonnen Schlamm zur Entwässerung nach Bremgarten.

Nach wie vor zufriedenstellend, aber nicht optimal ist der Reinigungseffekt der Anlage. Er betrug letztes Jahr im Durchschnitt knapp 95 Prozent.

Viel Klärgas zum Heizen

Als Nebenprodukt fielen rund 238 000 Kubik Klärgas an. Das Gas wurde hauptsächlich für die Raumheizung und die Faulturmheizung auf dem Gelände der Kläranlage verwendet.

70 000 Kubik Klärgas – diese Menge entspricht gut 43 000 Litern Heizöl – übernahm der Waffenplatz Bremgarten zur Aufbereitung von warmem Wasser und zum Heizen. Der Gasverkauf spülte 44 000 Franken in die Verbandskasse.

Schwarze Zahlen

1,86 Millionen Franken überwiesen die sechs Verbandsgemeinden letztes Jahr für Betrieb und Unterhalt der Anlage.

Unter dem Strich schloss die Rechnung mit einem Plus von rund 476 000 Franken ab. Der Mehrertrag wird dem Eigenkapital gutgeschrieben, das jetzt einen Stand von rund 525 000 Franken aufweist.

Für das laufende Jahr wird ein Gesamtaufwand von 2,1 Mio. Franken veranschlagt. Die Kostenbeiträge der Verbandsgemeinden belaufen sich auf 1,78 Mio. Franken.

Diverse Unterhaltsarbeiten sind vorgesehen, darunter die Sanierung des Gasometers, des Klärgas-Pufferlagers, zu Kosten von 200 000 Franken.

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