Bremgarten
35-Millionen-Neubau «Fortuna» ist im Fahrplan

Der Namenswettbewerb für den Neubau der St. Josef-Stiftung ist entschieden. «Fortuna» hat das Rennen gemacht. In sechs Monaten soll das neue Gebäude in Bremgarten fertiggestellt sein.

Lukas Schumacher
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Weit gediehen: Das imposante neue Wohnhaus auf dem Gelände der St. Josef-Stiftung wird 84 Einzelzimmer für die betreuten Kinder und Erwachsenen aufweisen.

Weit gediehen: Das imposante neue Wohnhaus auf dem Gelände der St. Josef-Stiftung wird 84 Einzelzimmer für die betreuten Kinder und Erwachsenen aufweisen.

Lukas Schumacher

Der Namenswettbewerb schlug Wellen über die Region hinaus. 400 Vorschläge fast aus der halben Schweiz trafen laut Stiftungsleiter Thomas Bopp ein. Die hausinterne Jury entschied sich für «Fortuna», der Neubau wird also nach der römischen Glücks- und Schicksalsgöttin benannt.

Gleich zwei Wettbewerbteilnehmer, Jürg Cescato aus Sins und Peter Fischer aus Bremgarten, hatten «Fortuna» vorgeschlagen und sind mit je einem SBB-Reisegutschein im Wert von 600 Franken belohnt worden. Im Weiteren erhielten Susanne Wolf aus Wetzikon einen 400-Franken-Einkaufsgutschein für die Empfehlung «Harmonie» und Alma Keller ein Goldvreneli für den Vorschlag «Esperanza».

Wer wird Mieter?

Sobald «Fortuna» bezugsbereit ist, benötigt die Stiftung nur noch einen kleineren Teil der Zentralbau-Räumlichkeiten für Therapien und für ihre Schule. An wen die freien Räume vermietet werden, steht noch nicht fest. Interessiert sind sowohl die regionale Spitexorganisation Bremgarten als auch die Stadt, die hier falls möglich Alterswohnungen realisieren will. (sl)

«Neubau auf Kurs»

Sowohl zeitlich als auch finanziell sei der Neubau auf Kurs, teilte Baukommissionspräsident Werner Mäder mit. «Wir sind daher zuversichtlich, dass der Fertigstellungstermin im Oktober eingehalten werden kann.» Anfang 2015 lief der Innenausbau im 25 Meter hohen Gebäude mit den 84 Einzelzimmern für die betreuten Kinder und Erwachsenen an. Auf jeder Etage, vom Parterre bis zum sechsten Stock, sind je zwei Wohngruppen angeordnet, mit Gemeinschaftsräumen und auch Nischen, die man später möblieren wird.

Laut Mäder sind aktuell gut 20 Millionen der Bausumme von 35,5 Mio. Franken verbaut und sämtliche Aufträge vergeben, ausgenommen die Umgebungsarbeiten. Gemäss Controlling bewege man sich im fixierten Kostenrahmen. 30,5 Millionen der Baukosten bezahlt der Kanton Aargau über die jährliche Leistungsvereinbarung mit der Stiftung, dies in Raten während 25 Jahren. Die restlichen 5 Millionen Franken bringt die St. Josef-Stiftung aus Eigenmitteln selber auf.

Teil des «Fortuna»-Projekts sind Umbauten im benachbarten 40-jährigen Zentralbau, der mehrere Verbindungserschliessungen zum Neubau aufweist. «Bei den Betreuten und dem Personal ist die Vorfreude auf den Bezug des Neubaus mit dem komfortabelen Innenhof gross», sagt Thomas Bopp. Im Oktober wird vom Zentralbau in den Neubau gezügelt.