Im Freiamt muss man...

1. ... auf dem Freiämterweg wandern. Er führt auf 180 Kilometern durch die Naturlandschaften des Freiamts und ist der beste Weg, das Freiamt, seine schöne Landschaft und kulturelle Vielfalt kennenzulernen.

Freiämterweg

Freiämterweg

2. ... einen Rundflug vom Flugplatz Buttwil aus unternehmen. Das Freiamt ist auch von oben sehr schön. Wer nicht abheben will, kann vom Restaurant aus den startenden und landenden Maschinen oder den Fallschirmspringern zusehen.

Flugplatz Buttwil

Flugplatz Buttwil

Flugplatz Buttwil



3. ... Bettwil besuchen. Das ist mit 688 Metern die höchst gelegene Gemeinde im Kanton Aargau. Die Aussicht über den Hallwilersee und das Seetal ist phänomenal. Der "Burehof", das einzige Restaurant des Ortes, ist auch, aber nicht nur, wegen der Stockfische schweizweit bekannt, die dort von Januar bis Ostern nach traditionellem Rezept gekocht werden.

Bettwil Panorama

Bettwil Panorama


4. ... eine Bootsfahrt auf der Reuss unternehmen. Einstiegsplätze gibt es sowohl im Ober- wie auch im Unterfreiamt genügend. Ein guter Rat: Bei einer Fahrt mit dem Schlauchboot immer Schwimmweste tragen. Sicher ist sicher. 

Bötlen auf der Reuss

Bötlen auf der Reuss

Bötlen auf der Reuss



5. ... ein Konzert in der Alten Kirche Boswil besuchen. Die Alte Kirche ist Teil des Künstlerhauses Boswil, einem Zentrum für klassische Musik und Ort des internationalen Kulturaustausches. Höhepunkte im Veranstaltungsjahr sind der "Boswiler Sommer" und der Zyklus der Meisterkonzerte, aber auch viele weitere Anlässe richten sich an ein breites kulturinteressiertes Publikum.    

Boswil alte Kirche Konzert Boswiler Sommer

Boswil alte Kirche Konzert Boswiler Sommer




6. ... am Samstag oder Sonntag von Fischbach-Göslikon aus an die Reuss spazieren und mit der Reussfähre Franziska II nach Sulz übersetzen. Die Fähre ist von März bis Oktober jedes Wochenende in Betrieb, für Schulen und Gruppen fährt sie auf Voranmeldung auch ausserhalb der regulären Betriebszeiten.

Reussfähre



7. ... um den Erdmannlistein rennen. Der Sage nach muss man siebenmal mit angehaltenem Atem um das Gebilde aus drei grossen Findlingen rennen, um die Erdmannli zu befreien. Zu den Steinen gibt es viele Deutungen. Archäo-Astronomen sind überzeugt, dass die Felsengruppe von Hand aufeinander geschichtet worden ist. Jeweils Ende März scheint die Sonne so durch den Erdmannlistein, dass auf dem dahinter liegenden Stein ein Wolfskopf zu sehen ist. 

Erdmannli Wolfskopf

Erdmannli Wolfskopf

Erdmannlistein


8. ... das Maiengrün besuchen. Auf diesem Hügel oberhalb von Hägglingen gibt es nicht nur ein schönes Ausflugsrestaurant, sondern auch einen 35 Meter hohen Aussichtsturm. Von der Turmspitze aus sieht man bei schönem Wetter vom Schwarzwald bis zum Alpenkamm. 

Maiengrün Turm

Maiengrün Turm

Maiengrün Turm



9. ... einen Dubler-Mohrenkopf essen. Die gibt es seit 1946 und rund 60 Prozent der Produktion werden im Direktverkauf abgesetzt. Kaufen kann man diese schmackhafte Freiämter Spezialität ab Fabrik in Waltenschwil, aber ebenso in verschiedenen Läden im Freiamt.

Mohrenköpfe

Mohrenköpfe

Mohrenkopf essen

Dubler Mohrenkopf Produktion

Dubler Mohrenkopfproduktion II



10. ... das "Strohmuseum im Park" in Wohlen besuchen. Es widmet sich der Geschichte der Freiämter Strohindustrie. Stroh war zwei Jahrhunderte lang die Grundlage für eine blühende Industrie in dieser Region. Ein Rundgang durch das Strohmuseum ist eine spannende Zeitreise.

Wohlen Strohmuseum

Wohlen Strohmuseum

Strohmuseum Wohlen

11. ... ein paar Runden auf der Kartbahn Wohlen drehen. Die auf dem Gemeindegebiet von Waltenschwil liegende Kartbahn gilt als die grösste und schönste in ganz Europa. Sie wurde 1962 auf private Initiative hin erbaut.

Kartbahn Wohlen

Kartbahn Wohlen

Kartbahn Wohlen




12. ... mit den Kindern, Enkelkindern oder dem Göttikind den Kinderweg in Benzenschwil besuchen. Es gibt ihn seit rund zehn Jahren, realisiert hat ihn die Organisation "Erlebnis Freiamt". Der Weg liegt in einem Bachtobel im Wald und führt entlang des romantischen Wissenbachs.

Benzenschwil Kinderweg3

Benzenschwil Kinderweg3




13. ... zum Fischbacher-Mösli wandern. Im Süden der Gemeinde befindet sich das Fischbacher Moos, ein rund 280 Meter langer, bis zu 100 Meter breiter und 3 Meter tiefer Weiher, der von einem Schilfgürtel umgeben ist. In kalten Wintern lässt sich dort hervorragend Schlittschuh laufen.

Fischbach Göslikon Mösli

Fischbach Göslikon Mösli

Fischbach-Göslikon Mösli im Winter

Fischbach-Göslikon Mösli im Winter

14. ... Tierpark und Sagenweg in Waltenschwil erkunden. Oberhalb von Waltenschwil gibt es seit Jahrzehnten einen Tierpark mit Dammhirschen, der von einer privaten Trägerschaft betrieben wird. Seit 2010 ist unmittelbar daneben der Sagenweg von "Erlebnis Freiamt". Die Installation präsentiert mit Skulpturen und Tafeln verschiedene Freiämter Sagen.

Waltenschwil Tierpark

Waltenschwil Tierpark

Waltenschwil Kinderweg

Waltenschwil Kinderweg

 
15. ... einen Freiämter Hut tragen. Wer etwas auf sich hält, der trägt in den Sommermonaten einen Strohhut. Diese werden bis heute im Freiamt hergestellt. Kurt Wismer knüpft in seinem Atelier in Hägglingen die typischen Röhrlihüte von Hand nach alter Handwerkskunst. Mit der Risa, die vom jungen Julian Huber geführt wird, existiert in Hägglingen eine zweite Hutwerkstatt. Dort gibt es mit der Freiämter Kollektion für (fast) jede Freiämter Gemeinde ein eigenes Hutmodell.

Hutmacher Kurt Wismer demonstriert an einem Markt alte Handwerkskunst

Hutmacher Kurt Wismer demonstriert an einem Markt alte Handwerkskunst

Hutmacher Julian Huber mit seiner Freiämter Kollektion

Hutmacher Julian Huber mit seiner Freiämter Kollektion

Reportage Risa Hutwerkstatt Hägglingen


16. ... die Muttergottes-Kapelle in Oberniesenberg besuchen. In Oberniesenberg (Gemeinde Kallern), wurde 1962 an einem wunderschönen Platz eine architektonisch besondere Kapelle gebaut. Der extra dafür gegründete Kapellenverein sammelte Geld und seine Mitglieder verrichteten beim Bau auch viel Fronarbeit.

Kapelle Oberniesenberg

Kapelle Oberniesenberg



17. ... auf der Bremgarter Welle surfen (für Könner) oder den Surfern bei ihrem Hobby zuschauen. Die stehende Welle bei der ehemaligen Bleichi in Bremgarten ist weltbekannt und gilt als die einzige ideale Welle für Surfer in der Schweiz.

Bremgarten Surfwelle

Bremgarten Surfwelle

Surfer reiten auf der Reuss-Welle beim Honeggerwehr in Bremgarten.



18. ... eine Wanderung am Flachsee unternehmen. Der Flachsee ist das wohl wichtigste Naturschutzgebiet im Freiamt. Er erstreckt sich von der Reussbrücke Rottenschwil auf 1,4 Kilometern Länge bis zum Weiler Geisshof. Gebaut wurde er im Zuge der Realisierung des Kraftwerks Zufikon-Bremgarten ab 1975.

Rottenschwil Flachsee

Rottenschwil Flachsee




19. ... im Murimoos Bioprodukte einkaufen und die Störche beobachten. Das Murimoos bietet psychisch, körperlich und sozial beeinträchtigten Menschen einen geschützten Arbeits- und Lebensraum. Es gibt dort einen Bio-Markt und eine Bio-Metzgerei sowie eine Holzproduktion. Auf Familien mit Kindern warten verschiedene Spielplätze und die Storchenkolonie.

Murimoos

Murimoos

Murimoos




20. ... ein Besuch im Hirschpark in Auw. Es gibt wohl nur wenige Gemeinden, die wie Auw im Oberfreiamt einen Hirschpark ihr Eigen nennen können. Der sogenannte Rehgarten, in dem nie Rehe, sondern Dam- und Sikahirsche gehalten wurden, entstand 1934. Bis 2008 gehörte er Privaten, dann wurde das 5805 Quadratmeter grosse Gelände von der Gemeinde erworden.

Hirschpark Auw



21. ... in der Wyssebacher Sagi die Späne fliegen sehen. Die Sägerei in Wyssenbach (Gemeinde Boswil) wurde 1380 erstmals urkundlich erwähnt. Die liebevoll restaurierte, mit Wasserkraft betriebene Anlage wird vom Bio-Bauern Martin Köchli als Schau- und Erwerbsobjekt betrieben. Seit 1997 steht die Sägerei unter Denkmalschutz. 

Wissenbacher Sagi

Wissenbacher Sagi

Wissenbacher Sagi



22. ... im Postlonzihaus in Merenschwand in der Freiämter Vergangenheit wühlen. Es ist ein Ortsmuseum der besonderen Art, in dem vorwiegend das Handwerk aus vergangenen Zeiten präsentiert wird. Eine Bäckerei ist ebenso nachgebildet wie eine Schmiede oder eine Schuhmacherei.

Postlonzihaus

Postlonzihaus




23. ... ein winterliches Naturspektakel geniessen. Das Sörikertobel in Muri ist wild und romantisch und doch gut begehbar. In langen Kälteperioden wird das Tobel zum Wintermärchen. Das Wasser, welches aus dem Erdreich drückt, gefriert und die Hänge sind mit Eiszapfen übersät.

Sörikertobel

Sörikertobel




24. ... an die Freiämter Fasnacht gehen. Die Freiämter Fasnacht ist die tollste Fasnacht der Welt. Das sagen alle, die sie einmal erlebt haben.

Am traditionellen Monster-Guggentreffen in Muri nehmen jeweils Cliquen aus der halben Schweiz teil.

Fasnacht Muri

Am traditionellen Monster-Guggentreffen in Muri nehmen jeweils Cliquen aus der halben Schweiz teil.

Fasnacht in Sins




25. ... den Weihnachtsmarkt im Städchen Meienberg besuchen. Viel ist nicht mehr übrig geblieben, vom früheren Städtchen Meienberg (Gemeinde Sins). Erhalten sind noch das Amtshaus und die Häuser Villiger und Stalder. Über die Region hinaus bekannt ist Meienberg vor allem wegen seinem traditionellen und schönen Weihnachtsmarkt.

Meienberg

Meienberg




26. ... am grössten Christkindli-Märt der Schweiz in Bremgarten Weihnachtsstimmung schnuppern. Er wird jedes Jahr von über 100 000 Besucherinnen und Besuchern aus der ganzen Schweiz und dem nahen Ausland besucht.

Bremgarten Weihnachtsmarkt

Bremgarten Weihnachtsmarkt




27. ... den wohl einzigen Markt in der Schweiz, der sich über eine Kantonssgrenze erstreckt, in Sins besuchen. Alljährlich findet er auf der Brücke statt, die den Kanton Aargau mit dem Kanton Zug (Hünenberg) verbindet.

Broggemärt Sins

Broggemärt Sins




28. ... der Bremarter Reussschlaufe entlang spazieren.

Bremgarten Reussschlaufe

Bremgarten Reussschlaufe




29. ... sich im Feldenmoos entspannen. Das Naherholungsgebiet Feldenmoos in Boswil ist als Folge des Torf-Abbaus nach dem ersten Weltkrieg entstanden. In den 60er-Jahren wurden im nördlichen und mittleren Feldenmoos drei Weiher mit einer Gesamtfläche von 70 Aren angelegt.

Feldenmoos Boswil

Feldenmoos Boswil

Feldenmoos Boswil




30. ... auf den Spuren der heiligen Maria Bernarda wandeln. Auf einer Länge von rund einem Kilometer stehen in Auw fünf Objekte, begleitet von Stelen aus Glas. Sie informieren über das Leben der in Auw aufgewachsenen Ordensschwester, die 1995 nach einem 50 Jahre langen Verfahren in Rom heilig gesprochen worden ist.

Maria-Bernardaweg

Maria-Bernardaweg




31. ... das Kloster Muri besuchen. Es zählt zu den wichtigsten Kulturdenkmälern im Aargau. Es wurde 1027 gegründet. Die romanische Krypta, der gotische Hochaltar und das Oktogon als barocker Zentralbau bezeugen, dass die Klosterbauten über Jahrhunderte hinweg errichtet worden sind. Nach der Klosteraufhebung im Aargau zog der Konvent nach Muri-Gries bei Bozen. Heute lebt wieder eine kleine Gruppe von Mönchen in Muri.

Klosterkirche Muri

Klosterkirche Muri




32. ... Die in Vergessenheit geratene Geschichte des einstmals einflussreichen und glanzvollen Benediktinerklosters in Muri wiederentdecken. 2014 wurde das neue Museum Kloster Muri eröffnet. Es verfügt sogar über eine Kloster-App samt Audio-Guide.

Museum Kloster_Muri

Museum Kloster_Muri




33. ... Die Braunviehauktion auf dem Horben erleben. Sie findet jährlich auf dem  Freiämter Hausberg und Naherholungsgebiet mit fantastischer Aussicht über das Freiamt und das Zugerland bis zu den Alpen statt. Sie ist auch für die nichtbäuerliche Bevölkerung reizvoll. Das Freiamt ist übrigens eine der grossen Landwirtschaftsregionen im Aargau und Braunvieh das Freiämter Haustier.

Braunviehauktion Horben

Braunviehauktion Horben

Braunviehauktion 2016 auf dem Horben




34. ... sich auf der Freiämter Freizeitkarte informieren. Sie bietet eine umfassende Übersicht über die verschiedenen Freizeitaktivitäten, die im Freiamt möglich sind. Auf dem Faltblatt, herausgegeben von "Erlebnis Freiamt", sind die Wander- und Velowege ebenso aufgeführt wie die meisten Sehenswürdigkeiten, aber auch Restaurants und Spielplätze entlang der Wanderrouten.

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