Sie ist 33 Jahre alt und hat bisher gute Dienste geleistet. Aber die Mehrzweckhalle von Besenbüren weist jetzt einen erheblichen Sanierungsbedarf aus, wie eine detaillierte Zustandsbeurteilung ergeben hat. Deshalb wird der Einwohnergemeindeversammlung vom 22. November ein Kredit von 1,5 Mio. Franken zur Genehmigung vorgelegt.

Grosser Wärmeverlust

Die Mängel sind erheblich. Die Fensterfront weist einige blinde Scheiben auf, einige Stahlteile sind rostig, der Wärmeverlust ist gross.

Die Heizung ist in die Jahre gekommen und der Tankraum nicht mehr dicht.

Die Reparaturen an der sanitären Anlage häufen sich und die elektrische Hauptverteilung ist ohne Fehlerstromschutz. Schliesslich sind die Fluchtwege aus den Umkleidekabinen bei einem Brandfall erschwert.

Neben einem neuen Notausgang aus diesen Kabinen ist der Ersatz der Fensterfront vorgesehen. Die Ölheizung wird durch eine zeitgemässe, CO2-neutrale Pelletheizung ersetzt.

Die Leitungen und Apparate der sanitären Anlage sollen ebenfalls ausgetauscht werden. Schliesslich soll die elektrische Anlage auf den neusten Stand gebracht werden.

Turnhallenboden ersetzen

Der Boden im Geräteraum der Turnhalle ist defekt, der Belag in der Halle ist zwar optisch gut, entspricht aber nicht mehr dem sportfunktionellen Wert. Er soll ersetzt werden.

Vorteile sind dabei auch, dass der Boden nicht mehr abgedeckt werden muss und dass auf die Wünsche der turnenden Vereine bei der Markierung der Spielfelder eingegangen werden kann.

Sanierungsbedarf weist auch das Turnhallendach auf; es ist nicht mehr dicht. Es soll komplett saniert werden. Alle geplanten Arbeiten sollen wenn möglich in die Schulferienzeit gelegt werden, damit der Turnbetrieb der Schule sowie das Vereinsleben möglichst wenig beeinträchtigt werden.

Budget mit Ertragsüberschuss

Das Budget 2014 sieht primär durch den höheren Finanzausgleich und den Ausgleichsbeitrag für die Spitalfinanzierung einen Ertragsüberschuss von 254 500 Franken vor.

Er soll ins Eigenkapital eingelegt werden. Der Gemeinderat ist der Ansicht, dass der Steuerfuss von 116 Prozent beibehalten werden soll, da das Budget 2014 mit den vielen Veränderungen (HRM2) nicht wirklich transparent und wegweisend interpretiert werden könne.

Weiter haben die Stimmberechtigten über eine Erhöhung der Entschädigung des Gemeinderates und der nebenamtlichen Angestellten sowie über einen Kreditantrag über 54 000 Franken für die Ausfinanzierung der Deckungslücke bei der Aargauischen Pensionskasse zu befinden.

Traktandiert sind weiter die Satzungsänderungen des Regionalplanungsverbandes Oberes Freiamt, die Kreditabrechnung Friedhofneugestaltung, Änderungen des Friedhofreglementes sowie ein Kredit über 67 400 Franken für die Sanierung des Aufbahrungsraumes in Bünzen.