Feuerwehr
3000 Liter Wasser und 200 Liter Schaum: Arni weiht neues Tanklöschfahrzeug ein

Die Feuerwehr Arni-Islisberg hat am Freitag ihr neues Tanklöschfahrzeug mit einer Übung eingeweiht.

Christian Breitschmid
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Erster Einsatz mit dem neuen Tanklöschfahrzeug in Arni.
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Von links: Georg Umbricht (röm.-kath.), Reto Studer (evang.-ref.) und Kommandant Daniel Schär geben dem TLF ihren Segen.
Die Feuerwehr Arni-Islisberg zeigt an der Übung, was sie kann.
Einweihung des neuen Tanklöschfahrzeugs der Feuerwehr Arni-Islisberg
Das neue TLF beinhaltet alles, was das Feuerwehrherz höher schlagen lässt.
Es wiegt 15 Tonnen und fasst 2900 Liter Löschwasser, das neue TLF.
Das Corps der Feuerwehr Arni-Islisberg freut sich über sein neues Tanklöschfahrzeug.
Der Weihwassersprengel wird zum Zauberstab für gute Wünsche.
Vielleicht wird dieser junge Mann in ein paar Jahren selber am Steuer des neuen TLF sitzen.
Zur Einweihung wurde das neue Schmuckstück der Feuerwehr schmuck geschmückt.
Feuerwehrkommandant Daniel Schär weist Corps und Gäste auf ihre Plätze.

Erster Einsatz mit dem neuen Tanklöschfahrzeug in Arni.

Christian Breitschmid

Etwas Zahlengeprotze gefällig? Das neue Tanklöschfahrzeug (TLF) der Feuerwehr Arni-Islisberg eignet sich dazu bestens: Der Mercedes-Benz Atego 1530 wiegt 15 Tonnen, ist 3 Meter hoch und über 7 Meter lang. Er fasst fast 3000 Liter Wasser und 200 Liter Schaum. Sein Motor leistet 299 PS oder 220 kW, diese permanent auf alle vier Räder verteilt. So bringt er 3 Mann (oder Frau) Besatzung mit Blaulicht und Tatütata, mit Leitern, Atemschutzgeräten, Verkehrs- und Pioniermaterial schnell und sicher an den Einsatzort. Das Ganze für brutto 590 000 Franken.

Leuchtende Kinderaugen bestaunten das grosse, rote Feuerwehrauto und die mutigen Männer und Frauen, welche im Anschluss an die Einweihung gleich einmal zeigten, was dieses Wunderding so alles kann.

In Scharen waren die Bewohner von Arni und Islisberg der Einladung ihrer Feuerwehr gefolgt, um mit dem fast 80-köpfigen Korps die Vervollständigung ihres Wagenparks zu feiern. Bevor aber Bergungswerkzeuge, Wasser- und Schaumspritzen zum Einsatz gelangten, verlangte die Feier nach den passenden Worten.

Von Steinzeit in die Gegenwart

Es sprachen Kommandant und Festorganisator Daniel Schär, Arnis Vizeammann und Ressortleiter Feuerwehr, Kurt Süess, Stefan Hodel von der Firma Vogt, die aus dem Mercedes-Lastwagen erst ein TLF gemacht hat, und die beiden Kirchenvertreter Reto Studer, Pfarrer der Reformierten Kirchgemeinde Kelleramt, und Georg Umbricht, Leiter der Pfarrei Lunkhofen. Als katholischer Seelsorger geizte Letzterer natürlich nicht beim Verspritzen von Weihwasser. Auch alle Feuerwehrleute und Kinder wurden von ihm eingeladen, dem neuen Fahrzeug ihren Segen zu geben.

Dermassen eingeweiht leistete das neue TLF seinen ersten Einsatz. Zum Stolz von Fahrzeugwart und Ausbildungschef Fahrzeuge, Dani Gerber, der auch die Beschaffungskommission geleitet hat: «Dieses TLF macht uns bei Elementarereignissen extrem schlagkräftig. Der Schritt von seinem Vorgänger zu dem hier, ist ein Schritt von der Steinzeit in die Gegenwart. Dafür sind wir der Bevölkerung sehr dankbar.»