«Es war extrem heiss», sagt Olivia Brumann, «und es hatte extrem viel Gegenwind», sagt Daniela Vock. Beide sind sich einig: «Heute war es sehr anstrengend, es ging vor allem mächtig bergauf.»

Die beiden bbz-Schülerinnen sind früh losgefahren, um der angekündigten Hitze etwas auszuweichen. «Die erste Gruppe fuhr schon um 5 Uhr los, wir traten eine Dreiviertelstunde später in die Pedalen», sagt Olivia. «Nur genützt hat es uns nicht allzu viel, denn wir haben uns verfahren», sagt Daniela. Statt 135 Kilometer hätten sie am Dienstag etwa 150 Kilometer abgespult.

Von Lausanne bis Genf sei die Hitze noch halbwegs erträglich gewesen und auch der Gegenwind noch nicht zu stark. Doch dann ging es los: "Angesagt waren Temperaturen von 38 bis 39 Grad, gefühlt waren es aber mindestens 50 Grad", sagt Olivia Brumann und ihre Kollegin Daniela Vock sagt: "Es hat ja mal wieder super gepasst, mit der brutalen Hitze kam auch gleich der brutale Gegenwind."

Die Strecke bis Genf, erklären die beiden Schülerinnen, sei relativ eintönig gewesen, den Hauptstrassen entlang. "Danach fuhren wir durch schöne Felder und am Schluss durch kleine hübsche Dörfer, das war recht eindrücklich." Pannen hat es am Dienstag erst 200 Meter vor dem Ziel gegeben: "Jemand hat noch kurz vor Schluss einen Platten eingefangen", wissen Olivia und Daniela.

Was sie am Dienstag besonders frustriert hat: "Die letzten 6 Kilometer fuhren wir auf einer schönen Strecke dem See entlang. Doch es war sehr heiss und es herrschte starker Gegenwind. Das übelste war jedoch, dass wir dauernd Leute sahen, die im See badeten und wir schwitzten auf unseren Bikes und trotzten dem Wind.  Das war hart."

Olivia Brumann und Daniela Vock kamen am Dienstag aber auch noch zur verdienten Abkühlung: "Das Nachtessen ist um eine Stunde verschoben worden, damit wir genügend Zeit haben für ein Bad im hoffentlich kühlen See."