Wohlen

210'000 Franken für zwei Sanierungsprojekte der Kirchgemeinde Wohlen

Das Emanuel-Isler-Haus ist eines der zu renovierenden Häuser.

Das Emanuel-Isler-Haus ist eines der zu renovierenden Häuser.

Die katholische Kirchgemeinde plant Renovationen am Domherr-Meyer-Haus und am Emanuel-Isler-Haus. Insgesamt sollen 210'000 Franken in die beiden Projekte investiert werden.

Im Vereinssaal des Domherr-Meyer-Hauses am Chilegässli 1 befindet sich das «Atelier für Gestaltung». Dieses möchte mehr Arbeitsplätze generieren und die Büroflächen vergrössern. Dafür bietet sich die Passerelle an, die sich zwischen besagtem Haus und dem Gesellenhaus befindet.

Die jetzige Situation sei besonders aus energetischer Sicht höchst unerfreulich, da die Passerelle schlecht gegen Wärmeverlust gedämmt sei, schreibt die Wohler Kirchenpflege. Mit einer Sanierung der Aussenhülle sollen die Räume auch im Winter ohne elektrische Zusatzheizung nutzbar gemacht werden. Die Kirchgemeindeversammlung vom 22. November entscheidet über einen Verpflichtungskredit von 126700 Franken.

Verkehr verschmutzt Fassade

Das Emanuel-Isler-Haus soll ebenfalls renoviert werden. Besonders die Fassade und die Jalousien seien durch das erhöhte Verkehrsaufkommen rund um den Kirchenplatz stark verschmutzt worden, so die Kirchenpflege. In den letzten Jahren wurden mehrere Renovationen und Sanierungen vorgenommen. Dabei wurde darauf geachtet, den ursprünglichen Charakter des markanten Bürgerhauses nicht zu verändern.

Da es sich um ein geschütztes Gebäude handelt, wurden die Offerten nach denkmalpflegerischen Grundsätzen überprüft und erstellt. Der Antrag für einen Verpflichtungskredit beläuft sich auf 83000 Franken. Ein Antrag für einen Unterstützungsbeitrag wurde bei der Denkmalpflege bereits eingereicht.

Pfarrhaus: Kredit unterschritten

Am 25. November 2008 bewilligte die Kirchgemeindeversammlung zur Innenrenovation des Pfarrhauses einen Kredit von 155000 Franken. Bei der Detailplanung stellte die Kirchenpflege fest, dass dieser Betrag nicht ausreichen würde, und bewilligte einen dringlichen Zusatzkredit von 35000 Franken. Für den Umbau wurden dann vom Zusatzkredit lediglich 16616 Franken beansprucht. Die Kreditabrechnung wird der Versammlung zur Genehmigung vorgelegt.

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